VfB-Star Mario Gomez kurz vor der Fußballer-Rente: Was bringt er noch?

Stuttgart - Er gehört beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart mittlerweile zu den umstrittenen Personen: Stürmer-Star Mario Gomez (33).

Jubel beim VfB über das frühe 1:0 (2.) gegen Werder Bremen.
Jubel beim VfB über das frühe 1:0 (2.) gegen Werder Bremen.  © DPA

In der aktuellen Saison traf der ehemalige deutsche Nationalspieler erst mickrige fünf Mal. Außerdem legte er noch zwei weitere Tore auf - doch für ein Stürmer seines Formats viel zu wenig.

Auch für sein Gehalt: Nach "Bild"-Informationen verdient der Ex-Bayern-Stürmer satte sechs Millionen Euro pro Saison.

Dies dürfte an seinem großen Namen liegen, da er beim VfB der mit Abstand größte Star ist.

Immerhin trug Gomez 78 Mal das Nationaltrikot und machte satte 31 Buden für Deutschland. Außerdem spielte er für den Rekordmeister Bayern, AC Florenz, Besiktas Istanbul und den VfL Wolfsburg.

Doch inzwischen kratzt der gebürtige Schwabe auch an der Grenze zur Fußballer-Rente, sodass VfB-Coach Markus Weinzierl ihn bereits gegen Bayern und Düsseldorf auf die Bank setzte.

Werders Niklas Moisander (l.) im Zweikampf mit VfB-Star Mario Gomez (r.).
Werders Niklas Moisander (l.) im Zweikampf mit VfB-Star Mario Gomez (r.).  © DPA

Eine Majestätsbeleidigung für Gomez, der im Juli bereits 34 Jahre alt wird.

Dennoch eine nachvollziehbare Entscheidung, da Gomez eine wirklich schwache Saison spielt - nicht nur an seiner Torausbeute gemessen.

Er wirkt häufig behäbig und langsam in der Entscheidungsfindung.

So hätte Gomez beim 1:1-Unentschieden in Bremen (TAG24 berichtete) fast im Alleingang für den Sieg sorgen können.

In der 9. Minute lief Gomez, beim Stande von 1:0 für seinen VfB, alleine aufs Bremer Gehäuse zu, als er die Kugel leichtsinnig vertändelte.

Auch in der 44. Minute hätte Gomez auf 2:0 stellen müssen, beziehungsweise auf den freistehenden Ozan Kabak ablegen können, doch der VfB-Star vergab auch diese Möglichkeit.

Kurz danach fiel der Ausgleich aus dem berühmten Nichts und der VfB konnte schlussendlich mit dem einen Pünktchen mehr als zufrieden sein.

Gomez lieferte jedenfalls erneut keine Gründe für einen Startelfplatz, weshalb man gespannt sein darf, ob er beim Abstiegskracher gegen Hannover von Anfang an ran darf. Bei der Auswärtspartie in Bremen nahm ihn VfB-Trainer Weinzierl übrigens nach 58 Minuten raus.

Es kam der jüngere und schnellere Anastasios Donis (22). Durchaus auch eine Variante für den Abstiegsgipfel gegen Hannover am Sonntag in der Stuttgarter Mercedes-Benz Arena (15.30 Uhr).

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0