Verlässt Mario Gomez den VfB Stuttgart?

Stuttgart - Nicht mehr erste Wahl! Mario Gomez sitzt beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart permanent nur noch auf der Bank.

Wären wahrscheinlich am liebsten im Boden versunken: Orel Mangala (l.), Mario Gomez (M), Emiliano Insua (r) vom VfB Stuttgart nach der Pleite gegen Kiel.
Wären wahrscheinlich am liebsten im Boden versunken: Orel Mangala (l.), Mario Gomez (M), Emiliano Insua (r) vom VfB Stuttgart nach der Pleite gegen Kiel.

Aktuell ist der 34-jährige Champions-League-Sieger von 2013 sogar nur noch vierte Wahl, denn VfB-Coach Tim Walter setzt im Sturm lieber auf Hamadi Al Ghaddioui, Nicolas Gonzalez oder Silas Wamangituka.

Dem Stuttgarter Übungsleiter sind große Namen grundsätzlich nämlich egal, dies betont Walter regelmäßig, weshalb er auch vor Mario Gomez nicht zurückschreckt.

Trotz dieser schwierigen Situation geht der Ex-Nationalspieler professionell mit seiner Rolle um, ohne sich zu beschweren.

Zudem werden VfB-Coach Walter und auch Sportdirektor Sven Mislintat nicht müde zu erwähnen, wie wertvoll der 34-Jährige für die Mannschaft ist.

Vor allem die jüngeren Spieler sollen von seiner Erfahrung profitieren. Zuletzt erzählte beispielsweise Atakan Karazor, dass er bereits Gomez um Hilfe bat, als es bei ihm nicht ganz rund lief. Vor kurzem wurde außerdem darüber diskutiert, ob Gomez beim VfB eine Zukunft im Trainerstab haben könnte.

Wechselt Mario Gomez vom VfB Stuttgart nach Japan?

Im Januar 2018 kehrte er ins Schwabenland zurück: Mario Gomez.
Im Januar 2018 kehrte er ins Schwabenland zurück: Mario Gomez.

Doch stattdessen steht nun ein Wechsel ins Ausland im Raum.

Wie das Fußballportal "FT" erfahren haben will, soll der japanische Club Vissel Kobe großes Interesse am Stuttgarter Stürmerstar haben.

Die Japaner sollen sogar schon erste Maßnahmen eingeleitet haben, um den deutschen Ex-Nationalspieler ablösefrei verpflichten zu können.

Dies wäre im Sommer tatsächlich möglich, weil dann der Vertrag von Gomez bei den Schwaben ausläuft.

Es ist allerdings fraglich, ob der VfB überhaupt noch an einer Verlängerung des Kontrakts interessiert wäre. Sollten die Schwaben den Aufstieg in die Bundesliga vergeigen wohl kaum, denn Gomez ist mit 4,5 Millionen Euro der teuerste Spieler der 2. Liga.

Ein Gehalt, das bereits in dieser Saison eigentlich viel zu hoch ist, wenn man bedenkt, wie wenig Gomez spielt.

Für Vissel Kobe wäre Gomez jedenfalls ein Transfer, der ins Beuteschema passt. Die Japaner verpflichteten bereits die Altstars Andres Iniesta, David Villa und Lukas Podolski. Trainiert werden die Japaner übrigens vom deutschen Thorsten Fink.

Finanziell wäre Japan mit Sicherheit lukrativ für Stürmerstar Gomez.

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