Nach brutaler Pleite in Frankfurt: Direkter Abstieg des VfB Stuttgart rückt näher

Stuttgart - Es war eine eiskalte Dusche für den VfB Stuttgart am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga: Wie schon im Hinspiel verloren die Schwaben mit 0:3 gegen die offensiv-starke Frankfurter Eintracht. (TAG24 berichtete)

VfB-Keeper Ron-Robert Zieler parierte gegen Frankfurts Filip Kostic.
VfB-Keeper Ron-Robert Zieler parierte gegen Frankfurts Filip Kostic.

Zwar war der VfB lang nicht so unterlegen wie am zehnten Spieltag, als die SGE die Brustringträger noch in Grund und Boden spielte, doch unterm Strich stehen eben drei Gegentreffer und null Punkte.

So spitzt sich die Lage beim abstiegsbedrohten VfB so langsam zu.

Zum Stuttgarter Ärgernis: Die Konkurrenz sammelte an diesem Spieltag mächtig Punkte, sodass dem VfB Angst und Bange werden könnte.

Durch den Schalker Triumph über Hannover ist der Rückstand ans rettende Ufer für die Schwaben nämlich deutlich angewachsen: Satte fünf Punkte sind es nun auf den neuen Tabellenfünfzehnten Augsburg - sogar sechs auf die Schalker!

Deshalb gilt es für den VfB zunächst darum, wenigstens den Relegationsplatz zu sichern.

Denn durch den 3:0-Sieg des totgeglaubten 1. FC Nürnberg, rückt auch ein möglicher direkter Abstieg des VfB wieder näher.

VfB-Coach Markus Weinzierl vor der Partie bei Eintracht Frankfurt.
VfB-Coach Markus Weinzierl vor der Partie bei Eintracht Frankfurt.  © DPA

Mickrige vier Pünktchen trennen die Stuttgarter nur noch von den Franken, die aktuell Tabellensiebzehnter sind.

Brisant: Am kommenden Samstag kommt es ausgerechnet zum direkten Aufeinandertreffen der zwei Kellerkinder. Die Nürnberger sind dann zu Gast in Stuttgart.

Es ist ein "Endspiel gegen Nürnberg", war sich VfB-Legende Maurizio Gaudino sicher, der am Sonntag in der Fußball-Gesprächsrunde "Sky90" zu Gast war.

Gaudino, der 1992 mit dem VfB Deutscher Meister wurde, äußerte im Gespräch über seine alte Liebe Bedenken: "Man muss sich Sorgen machen", so der 52-Jährige.

Sorgen dürfte vor allem bereiten, dass dem VfB seit Wochen immer wieder eine gute Leistung attestiert wird, doch zu selten Zählbares herausspringt.

So könnte auch bald wieder über den Job des VfB-Trainers Markus Weinzierl diskutiert werden, dessen Bilanz miserabel ist: Mickrige 15 Punkte in 20 Partien gelangen den Brustringträgern unter Weinzierl.

Da hilft auch kein positiver Trend hinsichtlich der Leistung auf dem Rasen, das ist die Bilanz eines Absteigers.

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