"Vorleistung": VfB-Coach Willig nimmt Spieler in die Pflicht

Stuttgart - Endspurt! Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart trifft am Samstag (18:30 Uhr) im Kampf um den Klassenerhalt auf Borussia Mönchengladbach.

Augsburgs Rani Khedira (in weiß) erzielt das 1:0 (11.) für den FC Augsburg.
Augsburgs Rani Khedira (in weiß) erzielt das 1:0 (11.) für den FC Augsburg.

Vor dem Heimspiel am 31. Spieltag setzt VfB-Interimscoach Nico Willig bei seinem Debüt voll auf Emotionen.

Diese soll nicht nur von der Mannschaft kommen, sondern auch von der Tribüne.

In diesem Zusammenhang nimmt Willig seine Schützlinge in die Pflicht: " Wir müssen in Vorleistung gehen" und "Signale" an die Zuschauer senden, so der 38-Jährige.

"Das Konstrukt Borussia Mönchengladbach ist nicht 100 Prozent stabil und es gibt durchaus Chancen zuzuschlagen", verwies Willig auf das Auf und Ab der Gladbacher Saison.

In der Hinserie waren sie noch vermeintlich am Meisterschaftskampf beteiligt, zum Winter standen sie immerhin auf dem dritten Rang.

Inzwischen sind sie allerdings als Tabellenfünfter von den Champions-League-Rängen gerutscht.

Im gelben Trainingsleibchen: VfB-Kreativspieler Daniel Didavi.
Im gelben Trainingsleibchen: VfB-Kreativspieler Daniel Didavi.

Außerdem haben sich die Fohlen mit ihrem Trainer Dieter Hecking auf eine Trennung nach der Saison geeinigt. (TAG24 berichtete)

Dennoch verwies Willig, der nach dieser Saison ebenfalls nicht mehr Cheftrainer der Stuttgarter Profis sein soll, auf die starken Einzelspieler der Gladbacher.

Besonders vor dem Franzosen Alassane Pléa, dem Belgier Thorgan Hazard und Brasilianer Raffael habe er Respekt.

Diesen dürfe man nicht zu viel Raum geben und am besten erst gar keine Pässe zulassen, so Willig.

Der VfB-Interimscoach will von seiner Elf einen aggressiven und aktiven Spielstil sehen und natürlich defensive Stabilität.

Diese hatte vor allem bei der Horror-Pleite gegen Augsburg vergangenen Spieltag gefehlt.

Der VfB ist nun in der Pflicht eine Reaktion zu zeigen und die Fans für das 0:6-Debakel zu entschädigen. (TAG24 berichtete) Viele der Stuttgarter Anhänger verließen bereits zur Halbzeit den Gästeblock in Augsburg.

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