VfB-Spieler müssen Kopf frei bekommen: Darf Gonzalez mit Weltstar Messi kicken?

Stuttgart - Durchatmen im Schwaben! Aktuell kann sich Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart in der Länderspielpause von der Pleitenserie, vier Niederlagen aus fünf Spielen, erholen.

Stuttgarts Maxime Awoudja (l) foult Hamburgs Jeremy Dudziak im Strafraum.
Stuttgarts Maxime Awoudja (l) foult Hamburgs Jeremy Dudziak im Strafraum.  © dpa/Frank Molter

Zum einen natürlich von der Belastung, doch vor dem Derby beim Karlsruher SC steht vor allem die mentale Auszeit im Vordergrund. Einfach mal den Kopf freibekommen heißt die Devise.

Dies könnte besonders den vier VfB-Kickern etwas leichter fallen, die zu ihren Nationalmannschaften reisen. Ein Tapetenwechsel, der genau zum richtigen Zeitpunkt kommt.

Und einer kann besonders stolz auf seine Nominierung sein: Nicolas Gonzalez ist zum zweiten Mal im Aufgebot der argentinischen A-Elf dabei.

Bereits im Oktober durfte er 70 Minuten für die Gauchos beim Freundschaftsspiel gegen Ecuador (6:1-Sieg) als Rechtsaußen ran.

Nun treffen die Argentinier in brisanten Testspielen auf Brasilien (15. November) und Uruguay (18.). Dabei könnte Gonzalez zum ersten Mal an der Seite von Weltstar Lionel Messi kicken.

Hat Lionel Messi Tipps für VfB-Stuttgart-Stürmer Nicolas Gonzalez?

Stuttgarts Nicolas Gonzalez hockt nach einem Foul am Boden neben dem Feld.
Stuttgarts Nicolas Gonzalez hockt nach einem Foul am Boden neben dem Feld.

Vielleicht hat der argentinische Flo ja ein paar Tipps für Gonzalez, wie er vor dem gegnerischen Tor die Ladehemmung verliert.

Der Stuttgarter ist zwar zusammen mit Hamadi Al Ghaddioui bester Torjäger des VfB in der Liga (vier Treffer), doch der 21-Jährige lässt immer noch zu viele Chancen liegen.

Abgesehen von Gonzalez dürfte die Luftveränderung in der Nationalmannschaft auch Pechvogel Maxime Awoudja guttun, der in seinen bisherigen Auftritten für den VfB wirklich schlecht aussah.

Bei seinem Debüt gegen Hannover 96 (1. Spieltag) traf der 21-Jährige zunächst ins eigene Netz, später flog er mit Gelb-Rot vom Platz. (TAG24 berichtete)

Als er bei der 2:6-Schlappe gegen den Hamburger SV (11. Spieltag) seine zweite Chance bekam, nutze er sie nicht.

Erst verursachte er einen Elfmeter, der zum 0:1 führte, dann verlor er gegen HSV-Stürmer Bakery Jatta den entscheidenden Zweikampf und der Gambier traf zum 2:0 für den HSV.

Seitdem ist Awoudja beim VfB wieder außen vor und braucht dringend Selbstbewusstsein, was er sich bei der Partie der deutschen U21-Nationalelf gegen Belgien holen kann (17. November). Dabei wird er auf seinen belgischen Teamkollegen Orel Mangala treffen, der sich zuletzt beim VfB als Stammspieler etablierte.

Für Japans A-Nationalmannschaft ist dagegen Wataru Endo nominiert. Der 26-Jährige sammelte am 12. Spieltag nach seiner Einwechslung gegen Dynamo Dresden (89. Minute) die ersten Pflichtspielminuten für den VfB. Mit Japan trifft er nun auf Kirgistan (14. November) und Venezuela (19.).

Mit seinem ersten Ballkontakt erzielte Maxime Awoudja ein spektakuläres Eigentor.
Mit seinem ersten Ballkontakt erzielte Maxime Awoudja ein spektakuläres Eigentor.  © imago images / Eibner

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0