Niederlagen-Serie: Dem VfB droht der "Worst Case"

So eine Niederlagen-Serie gab es unter ihm noch nicht: VfB-Trainer Hannes Wolf.
So eine Niederlagen-Serie gab es unter ihm noch nicht: VfB-Trainer Hannes Wolf.  © DPA

Sinsheim - Eine solche Negativserie gab es unter Trainer Hannes Wolf zuvor noch nie: Beim 0:1 bei 1899 Hoffenheim verlieren der VfB Stuttgart und sein junger Coach zum dritten Mal nacheinander.

Weil die Schwaben mal wieder über weite Strecken kaum Torgefahr ausstrahlen. Und weil die TSG eine der ganz wenigen Unaufmerksamkeiten in der VfB-Defensive eiskalt bestraft. Kurz vor der Winterpause werden die Abstiegssorgen der Stuttgarter damit immer größer.

Trübe Aussichten

"Wir werden die Hinrunde im ungünstigsten Fall mit 17 Punkten abschließen. Wir haben ja noch ein brutal schweres Heimspiel vor der Brust", sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke. Was er meint: am Samstag (15.30 Uhr) kommt Rekordmeister FC Bayern München in die Mercedes-Benz Arena. "Wir müssen gegen die Bayern um unser Leben rennen", fordert Trainer Wolf. Ansonsten droht die nächste Niederlage - und der VfB würde mit 17 Punkten in die Pause gehen. "Das wäre der Worst Case", sagt Reschke.

Harmlos

Einzig mit der Defensivarbeit war Wolf in Sinsheim zufrieden: "Aber wir haben es nicht geschafft, daraus offensiv was zu entwickeln." Insgesamt sei die Offensivleistung "dünn" gewesen. Aber wer soll die Tore gegen die Bayern schießen? Chadrac Akolo und Anastasios Donis drohen verletzt auszufallen. Simon Terodde ist seit Wochen außer Form, Daniel Ginczek weiterhin verletzt.

Reschke schaut sich daher bereits intensiv nach Alternativen auf dem Transfermarkt um. "Natürlich ist es die Verpflichtung von jedem Verein, in der Transferperiode zu gucken, ob er noch was machen kann", sagt Wolf.


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