Darum ist VfB-Derbyheld Philipp Förster so stark!

Stuttgart - Er war einer der Derbyhelden gegen den Karlsruher SC: Philipp Förster erzielte für den VfB Stuttgart in der 60. Minute das erlösende 1:0 und verwandelte die Mercedes-Benz Arena in ein Tollhaus.

Immer mit lässigem Look: VfB-Sportdirektor Sven Mislintat.
Immer mit lässigem Look: VfB-Sportdirektor Sven Mislintat.  © dpa/ Bernd Thissen

Ein Treffer mit Wirkung, schließlich hat der 24-Jährige eine KSC-Vergangenheit und ist im badischen Bretten geboren.

Seine Eltern leben heute noch dort und betreiben eine Landschaftsgärtnerei.

"Wir können den Laden jetzt dicht machen", hat sich seine Mutter Brigitte nach dem Treffer scherzhaft beschwert, erzählte Förster in einer Presserunde am Mittwoch.

Es war sein erstes Tor im Trikot der Profis des VfB.

Bereits von 2010 bis 2014 kickte Förster in der Jugend der Schwaben, im vergangenen Sommer kehrte er vom SV Sandhausen zurück nach Stuttgart.

Dass er dort unter Trainer Tim Walter, den er aus Karlsruher Zeiten schon kannte, direkt Stammspieler wird, hätten die wenigsten geglaubt.

Auch Förster selbst nicht: "Ich habe das nicht erwartet, wenn ich ehrlich bin, aber ich bin schon hier her gekommen, um mich durchzubeißen."

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat lobt Philipp Förster

Stuttgarts Nicolas Gonzalez (l.-r.), Mario Gomez und Philipp Förster freuen sich über ein Tor.
Stuttgarts Nicolas Gonzalez (l.-r.), Mario Gomez und Philipp Förster freuen sich über ein Tor.

Wegen dieser Einstellung hat ihn der VfB auch verpflichtet.

"Er ist bodenständig und ehrgeizig", lobte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat den Mittelfeldmann.

"Er ist immer drangeblieben", auch "nachdem er bei uns aus dem NLZ (Nachwuchsleistungszentrum Anm. d. Red.) geflogen ist", erklärte der Stuttgarter Kaderplaner.

Außerdem erfüllt Förster alle wichtigen Voraussetzungen: "Er ist laufstark, torgefährlich und hat die Robustheit." Dinge, die man gut gebrauchen kann. Nicht nur in der "Zweiten Liga, sondern in jeder Liga", so Mislintat weiter.

Davon, dass er diese bereits in der kommenden Saison mit dem VfB in der Bundesliga testen darf, ist Mislintat sowie auch Förster überzeugt.

Was er noch besser machen kann? "Er darf seine Tore klarer und eindeutiger verwerten, als im Spiel gegen den Karlsruher SC", wünschte sich Mislintat.

Am kommenden Sonntag hat Förster dazu die Gelegenheit. Dann geht es wieder gegen einen seiner Ex-Clubs, nämlich den SV Sandhausen (13.30 Uhr).

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