Aufwind beim VfB Stuttgart: Der Faktor Gonzalo Castro

Stuttgart - Der 5:1-Kantersieg gegen Hannover 96 hat für Aufwind beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart gesorgt, der sich somit zunächst fünf Punkte vom direkten Abstiegsplatz distanzierte.

Hat seine Startelf mittlerweile gefunden: VfB-Trainer Markus Weinzierl.
Hat seine Startelf mittlerweile gefunden: VfB-Trainer Markus Weinzierl.

Großen Anteil dürfte VfB-Trainer Markus Weinzierl daran haben, der mit großer Geduld an seiner Elf werkelte und nun endlich seine Erfolgsmannschaft gefunden hat.

So hält Weinzierl seit drei Partien an der selben auf dem Papier defensiven Startformation mit einer Fünferkette fest.

Doch so defensiv wie es auf dem ersten Blick scheint, ist die Formation gar nicht.

Denn durch die Absicherung mit den zwei defensiven Außenverteidigern und den drei Innenverteidigern Ozan Kabak, Benjamin Pavard und Marc Oliver Kempf, ergeben sich neue Freiheiten für die zentralen Mittelfeldspieler Gonzalo Castro und Santiago Ascacibar.

Somit ist die VfB-Zentrale dynamischer. Auch VfB-Coach Weinzierl sieht den entscheidenen taktischen Kniff in der Defensive, die für die wichtige Stabilität sorge.

Mittlerweile wieder ein Faktor im Spiel des VfB: Ex-Dortmunder Gonzalo Castro.
Mittlerweile wieder ein Faktor im Spiel des VfB: Ex-Dortmunder Gonzalo Castro.  © DPA

Aus dieser lässt sich "höher anlaufen ", gibt Weinzierl einen Einblick in seinen taktischen Werkzeugkasten.

Ein wichtiger "Faktor" ist dabei auch Sechser Castro, der durch die neue defensive Stabilität seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

Für ihn habe er endlich die "richtige Positionen gefunden", so Weinzierl auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Dass Castro so lange brauchte, um sein Können beim VfB zu beweisen hat auch Weinzierl "verwundert".

Vor allem aufgrund seiner großen Erfahrung, schließlich spielte er beim BVB und Leverkusen Champions League, sollte er von Saisonbeginn an eine wichtige Rolle spielen. Doch Castro setzte die Hinserie völlig in den Sand.

Ganz neu ist das nicht: Auch beim BVB, dem kommenden VfB-Gegner, hatte Castro seine Anlaufschwierigkeiten, die er damals jedoch relativ schnell überwand.

Beim VfB ist er mit Verspätung nun auch angekommen, wie die letzten drei starken Partien von ihm beweisen. Bestätigen kann er sie dann am Samstag (15.30 Uhr) gegen sein Ex-Klub Borussia Dortmund. Gegen den Tabellenführer will VfB-Coach Weinzierl überraschen.

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