"55.000 Signalspieler": VfB-Interimscoach Willig überrascht mit großem Dank

Stuttgart - Abstiegskampf! Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kämpft in der Relegation um den Klassenerhalt, am Donnerstag steht das Hinspiel in der Mercedes-Benz Arena gegen Zweitligisten Union Berlin an.

Interimstrainer Willig lobte die VfB-Fans auf der Pressekonferenz vor der Relegation. (Symbolbild)
Interimstrainer Willig lobte die VfB-Fans auf der Pressekonferenz vor der Relegation. (Symbolbild)  © DPA

Und VfB-Interimstrainer Nico Willig brennt auf die Entscheidung und fordert auf der Pressekonferenz am Dienstag den Schulterschluss mit den Fans.

"55.000 Signalspieler", wünscht sich Willig am Donnerstag, die seine Schützlinge antreiben sollen.

Mit "Signalspieler" hat sich der Interimstrainer sehr überlegt eines seiner vielen Signal-Begriffe aus seinem Wortschatz herausgepickt.

So adelte er vor einiger Zeit seinen wichtigen Spieler Andreas Beck als seinen "Signalspieler", der allerdings aufgrund eines Meniskusrisses für das Saison-Finale ausfällt.

Ein weiterer Lieblingsbegriff Willigs ist der "Relegationspokal", den er ausrief, um seine Schützlinge für den Endspurt und das Projekt Klassenerhalt zu motivieren.

Wie die Pressekonferenz zeigte, ist zumindest der Interimstrainer heiß auf den Kick gegen die Berliner.

VfB-Interimstrainer Nico Willig dirigiert seine Elf zum Heimsieg über Gladbach.
VfB-Interimstrainer Nico Willig dirigiert seine Elf zum Heimsieg über Gladbach.  © DPA

Eigentlich war die Presserunde schon zu Ende, da richtete er emotionale Worte in Richtung Fans, von deren Entschlossenheit der 38-Jährige begeistert ist.

Er bedankte sich für die Unterstützung und stellte heraus, dass das Heimspiel in wenigen Stunden ausverkauft war.

Doch auch Willigs Schützlinge haben Lust auf die Entscheidungspartien: "Wir haben Bock", versicherte der Interimscoach, der nach der Saison wieder als Übungsleiter zur Stuttgarter U19 zurückkehren wird.

"Spaß" muss sein, erklärte der Tübinger, um mit genügend "Lockerheit" in die Relegation zu gehen.

Allerdings warnt Willig: "Wir müssen kühlen Kopf bewahren" und "beide Spiele im Kopf haben."

Wie wichtig die beiden Partien für den VfB sind, ist dem gebürtigen Tübinger selbstverständlich bewusst: "Es geht um die Region, ums Schwabenland" und auch Mitarbeiter, gab Willig im Vorfeld seiner vorletzten Partie als VfB-Interimstrainer zu bedenken.

Danach wird der aktuelle Holstein-Kiel-Coach Tim Walter Willigs Job übernehmen. "Es ist gut das Klarheit herrscht", kommentierte der 38-Jährige die Personalentscheidung des VfB.

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