Eiskalte Dusche! VfB Stuttgart verliert bei Greuther Fürth und verpasst Angriff auf die Spitze

Fürth - Eiskalte Dusche für die Schwaben! Am 24. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart gegen die SpVgg Greuther Fürth nach einer schwachen Leistung mit 0:2 (0:0) verloren. Marco Caligiuri brachte die Kleeblätter mit 1:0 in Führung (48.), ehe Sebastian Ernst die Partie mit seinem 2:0 (76.) zugunsten der Franken entschied.

Fürths Paul Seguin (l) mit dem Abschluss, Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui hat das Nachsehen.
Fürths Paul Seguin (l) mit dem Abschluss, Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui hat das Nachsehen.

Der VfB Stuttgart kam zuletzt richtig in Fahrt. Drei Siege in Folge feierten die Schwaben, weshalb Coach Pellegrino Matarazzo keinen Grund sah, seine Startaufstellung gegenüber dem 2:0-Triumph über den SSV Jahn Regensburg zu verändern. Zudem rief der Italoamerikaner im Vorfeld der Partie zum Angriff auf die Tabellenspitze auf: "Wir wollen jagen, jagen, jagen!", lautete sein Motto.

Ganz so aktiv startete der VfB vor 12.500 Zuschauern im Sportpark Ronhof allerdings nicht. Mit Geduld versuchten die Schwaben in den ersten 20 Minuten den Gegner sich zurechtzulegen und vereinzelt gefährliche Nadelstiche zu setzen.

Dies gelang meistens, wenn sich Daniel Didavi am Angriff beteiligte. Zweimal steckte der Spielmacher die Kugel auf Silas Wamangituka durch, der jedoch beide Möglichkeiten (4.;9.) kläglich vergab.

Mangelnde Chancenverwertung musste sich außerdem Stuttgarts Stürmer Hamadi Al Ghaddioui vorwerfen, der nach einem Zuspiel von Gonazalo Castro frei vor Sascha Burchert auftauchte, aber den Ball direkt auf den Fürther Schlussmann schoss (31.). Einzig positive für die Schaben: Auch der Gastgeber blieb harmlos, sodass es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause ging.

Marco Caligiuri brachte Greuther Fürth, Sebastian Ernst erhöhte

Fürths Branimir Hrgota (M) kämpft mit Stuttgarts Pascal Stenzel (r) und Wataru Endo (l) um den Ball.
Fürths Branimir Hrgota (M) kämpft mit Stuttgarts Pascal Stenzel (r) und Wataru Endo (l) um den Ball.

Direkt nach Wiederanpfiff dann der Schock für die Schwaben: Nach einem Fürther Freistoß bekam der VfB die Kugel nicht geklärt, die Caligiuri vor die Füße fiel. Der fackelte nicht lange und stocherte den Ball zum 1:0 für die Franken ins Stuttgarter Gehäuse (48.).

In der Folge verloren die Schwaben zunächst den Faden und die Partie wurde insgesamt zerfahren. Es war wahrlich kein sportlicher Leckerbissen, den die Zuschauer im Sportpark Ronhof geboten bekamen.

Kam der VfB mal vors Gehäuse der Franken, agierten sie immer wieder schlampig. So wie in der 67. Minute, als erneut Wamangituka völlig frei vor Fürth-Keeper Burchert auftauchte, doch dieser hatte keine Mühe den harmlosen Schuss des Kongolesen zu parieren.

Besser machten es dagegen die Franken, die nachlegten. Branimir Hrgota setzte sich auf dem linken Flügel gegen VfB-Verteidiger Nathaniel Phillips durch und flankte den Ball in den Strafraum. Dort fand er in Ernst einen Abnehmer, der die Kugel mit einem satten Schuss zum 2:0 für die Kleeblätter im VfB-Tor unterbrachte (76.). Somit waren die Stuttgarter geschlagen.

Nach drei Siegen in Folge verlor der VfB zum ersten Mal unter Coach Matarazzo und verpasste es, den Tabellenführer Arminia Bielefeld unter Druck zu setzen.

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