VfB Stuttgart schlägt Jahn Regensburg trotz großen Wirbels um Videobeweis

Stuttgart - Dritter schwäbischer Sieg in Folge! Am 23. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart gegen den SSV Jahn Regensburg verdientermaßen mit 2:0 (0:0) gewonnen.

Roberto Massimo (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Chima Okoroji (r.) vom SSV Jahn Regensburg.
Roberto Massimo (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Chima Okoroji (r.) vom SSV Jahn Regensburg.  © Tom Weller / DPA

Dabei erzielte Daniel Didavi das 1:0 (58.) für den VfB, ehe Gonzalo Castro mit seinem 2:0 (59.) den Deckel für die Schwaben drauf machte.

Im Vorfeld der Partie wurde viel gemutmaßt, inwiefern VfB-Coach Pellegrino Matarazzo seine Startaufstellung im Vergleich zum Sieg beim VfL Bochum verändern wird. Er wechselte nur einmal: Der Siegtorschütze gegen den VfL, Hamadi Al Ghaddioui, bekam gegen seinen Ex-Verein aus Regensburg die Chance. Für ihn musste Stürmerstar Mario Gomez auf der Bank Platz nehmen.

Zuletzt untermauerte der VfB seine Aufstiegsambitionen mit starken Auftritten und zwei Siegen in Folge. Gegen Regensburg gelang es den Schwaben allerdings nicht, die Leistung der letzten Wochen von Beginn an auf den Rasen zu bringen. Es war ein schläfriger Start vor 46.924 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena.

So waren es die Gäste, die zum ersten Mal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Nach einer Flanke von rechts köpfte Jahn-Stürmer Marco Grüttner die Kugel in Richtung VfB-Gehäuse, doch Stuttgarts Schlussmann Gregor Kobel lenkte den Ball geradeso noch über die Latte (4.).

Orel Mangala mit vermeintlichem Volley-Treffer für den VfB, doch Tor wird nach VAR aberkannt

Silas Wamangituka (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Aaron Seydel (r.) vom SSV Jahn Regensburg.
Silas Wamangituka (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Aaron Seydel (r.) vom SSV Jahn Regensburg.  © DPA/Tom Weller

Es dauerte fast eine Viertelstunde, bis die Stuttgarter ein Lebenszeichen von sich gaben.

Nach einer Ecke nahm Orel Mangala die Kugel volley mit links und schoss das Spielgerät ins Netz der Bayern. Der vermeintliche 1:0-Führungstreffer für die Schwaben wurde allerdings von Schiedsrichter Harm Osmers nach Einsatz des Videobeweises aberkannt (14.).

Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurden die Stuttgarter besser und agierten mit mehr Intensität auf dem Platz. Aber es fehlte die Genauigkeit und die letzte Konsequenz im Abschluss.

Didavi hatte die beste Gelegenheit, als er nach einem fulminanten Solo von Silas Wamangituka die Kugel aus der Distanz in Richtung Tor schoss. Doch Jahn-Keeper Alexander Meyer parierte und lenkte den Ball mit der Hand über sein Gehäuse (31).

So ging es nach einem eher müden Kick mit dem 0:0 in die Pause.

Didavi bringt den VfB Stutgart gegen Jahn Regensburg in Führung, Castro legt nach

Daniel Didavi (l.) vom VfB Stuttgart jubelt nach seinem Tor zum 1:0.
Daniel Didavi (l.) vom VfB Stuttgart jubelt nach seinem Tor zum 1:0.

Die zweite Hälfte begann mit viel Verwirrung um den Videobeweis.

VfB-Torwart Kobel wollte nach einer Flanke den Ball aus der Luft fischen, wurde dabei von einem Regensburger angegangen, sodass die Kugel anschließend ins Stuttgarter Tor fiel.

Referee Osman entschied nach Rücksprache mit dem Linienrichter zunächst auf Tor, ehe er es nach Ansicht der Bilder wieder zurücknahm (50.).

Anschließend machten die Schwaben ernst und ließen die Muskeln spielen.

Didavi brachte den VfB mit einem traumhaften Freistoß aus zirka 20 Metern ins linke obere Toreck mit 1:0 in Führung (58.). Nur eine Minute später lief schon der nächste schwäbische Angriff.

Zum wiederholten Male stürmte Wamangituka über die linke Seite, drang in den Strafraum ein und legte den Ball in den Rückraum. Dort stand Castro einschussbereit und erzielte das 2:0 für den VfB (59.).

Damit war die Partie entschieden und die Stuttgarter konnten ihre Serie fortsetzen. Es war der dritte Sieg in Folge.

Am kommenden Samstag ist der VfB bei Greuther Fürth zu Gast (13 Uhr).

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