VfB-Coach Walter vor Partie gegen Sandhausen: "Müssen mit unserem Leben verteidigen!"

Stuttgart - Der Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart trifft am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im nächsten Baden-Württemberg-Duell auf den SV Sandhausen. Dabei kann VfB-Coach Tim Walter wieder auf Linksverteidiger Borna Sosa zurückgreifen, für Spielmacher Daniel Didavi reicht es jedoch noch nicht.

Hier noch am Boden, wird am Sonntag jedoch wieder mitwirken können: VfB-Linksverteidiger Borna Sosa.
Hier noch am Boden, wird am Sonntag jedoch wieder mitwirken können: VfB-Linksverteidiger Borna Sosa.  © Tom Weller/dpa

"Borna ist auf jeden Fall wieder mit dabei, er hat die ganze Woche komplett trainiert", so Walter auf der Pressekonferenz am Freitag.

"Dida (Daniel Didavi, Anm. d. Red.) hat heute das erste Mal Einheiten mit dem Ball probiert, für ihn kommt das Spiel jedoch noch zu früh", gab der VfB-Cheftrainer weitere Hinweise zur Personalsituation.

Bekanntermaßen ausfallen wird Stuttgarts Kapitän Marc-Oliver Kempf, der sich beim Derby gegen den Karlsruher SC nach einem Horror-Foul eine rote Karte abholte und dementsprechend drei Spiele lang gesperrt ist (TAG24 berichtete). "Er wird uns fehlen. Er hat uns zwar keinen Bärendienst erwiesen, aber uns vor Probleme gestellt", sagte Tim Walter.

Somit wird die VfB-Abwehr gegen Sandhausen erneut umgestellt. Neben dem gesetzten Holger Badstuber, der sich laut Walter "mit konstant guter Trainingsarbeit zu einer Stütze entwickelt hat und nicht mehr der typisch mürrische "Grantler" sei", sind Maxime Awoudja und Nathaniel Phillips die wahrscheinlichsten Alternativen. Aber auch eine Lösung mit Atakan Karazor sei denkbar.

Junge Spieler wie Maxime Awoudja und Nathaniel Phillips sollen Fehler machen

VfB-Trainer Tim Walter rechnet damit, dass der SV Sandhausen wie der Karlsruher SC die Abwehr der Stuttgarter vor eine Probe stellen wird.
VfB-Trainer Tim Walter rechnet damit, dass der SV Sandhausen wie der Karlsruher SC die Abwehr der Stuttgarter vor eine Probe stellen wird.  © Tom Weller/dpa

Dass Awoudja trotz seiner bisher sehr unglücklichen Auftritte im VfB-Dress in der Vergangenheit zum Zuge kommen könnte, machte Trainer Walter an mehreren Punkten fest:

"Maxime ist genau wie Nat (Nathaniel Phillips, Anm. d. Red.) ein sehr junger Spieler, der seine Fehler macht und er soll die auch machen. Denn die Jungs sollen daraus lernen."

Außerdem lasse sich laut Walter über die gelbrote Karte gegen Awoudja im Spiel gegen Hannover 96 "sehr zweifeln". Stattdessen attestierte der VfB-Trainer seinem Schützling, dass er stets seine Spielweise durchziehe und versuche, sich weiterzuentwickeln. Im Übrigen genau wie Nathaniel Phillips.

Generell erwartet Walter, dass auf Stuttgarts Abwehr am Sonntag in Sandhausen wieder jede Menge Arbeit zukommen wird. "Sandhausen hat in Bielefeld unentschieden gespielt. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie eine Wucht mitbringen und viele Flanken von außen schlagen werden."

Deshalb sei es wichtig, dass die Brustringträger sich wie im Derby am vergangenen Wochenende entschlossen dagegenstellen, was Walter bildlich auf den Punkt brachte: "Wir müssen mit unserem Leben verteidigen!"

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