VfB-Stürmer Al Ghaddioui zeigt, warum man ihn verpflichtete

Stuttgart - Vorsicht ist geboten! Der Tabellenführer VfB Stuttgart trifft am Freitag im eigenen Stadion auf den SV Wehen-Wiesbaden (18.30 Uhr), die aktuell das Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga sind.

Der Torschütze Hamadi Al Ghaddioui (2.v.l) aus Stuttgart schiebt ein zum 1:0 gegen Bielefelds Amos Pieper (l) und Torwart Stefan Ortega (3.v.l).
Der Torschütze Hamadi Al Ghaddioui (2.v.l) aus Stuttgart schiebt ein zum 1:0 gegen Bielefelds Amos Pieper (l) und Torwart Stefan Ortega (3.v.l).

Doch VfB-Stürmer Hamadi Al Ghaddioui warnt vor dem Aufsteiger: "Wir müssen aufpassen, dass wir sie nicht unterschätzen", so der Deutsch-Marokkaner gegenüber dem vereinseigenen "VfB-TV".

Und es gibt besonders einen Grund den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen!

Die Hessen gewannen nämlich am vergangenen Spieltag das Aufsteiger-Duell gegen den VfL Osnabrück mit 2:0 (1:0) und haben nun mit Sicherheit Blut geleckt.

"Die sind auch nicht nur zum Spaß in der 2. Liga", gab Al Ghaddioui zu bedenken, der erst im Sommer vom SV Jahn Regensburg zum VfB Stuttgart wechselte.

Dort hat der 29-Jährige momentan so richtig Spaß!

Der Spätzünder spielte vor drei Jahren noch beim SC Verl in der Regionalliga.

Jetzt darf er mit dem VfB-Trikot in Deutschlands zweithöchster Liga kicken und trifft auch noch.

Ihm gelangen bereits vier Pflichtspiel-Tore.

Hamadi Al Ghaddioui trifft für den VfB Stuttgart, wenn es wichtig ist

Einfach nur glücklich: Der Torschütze Hamadi Al Ghaddioui (M) aus Stuttgart feiert seinen Treffer zum 0:1 mit Mario Gomez (l), und Orel Mangala (r).
Einfach nur glücklich: Der Torschütze Hamadi Al Ghaddioui (M) aus Stuttgart feiert seinen Treffer zum 0:1 mit Mario Gomez (l), und Orel Mangala (r).

Und Hamadi Al Ghaddioui netzt, wenn es wichtig ist - egal ob Pokal oder Liga.

So wie bei seinem Last-Minute-Treffer am vergangenen Spieltag auf der Bielefelder Alm. In der 91. Minute sorgte er für das 1:0, das den VfB gegen die Arminia zum Sieger im Topspiel machte.

Der Deutsch-Marokkaner bleibt aber bescheiden und bedankt sich bei seinen Teamkollegen Philipp Förster und Kapitän Marc Oliver Kempf, die seinen Abschluss vorbereiteten: "Ich drücke ihn nur noch rein", sagte Al Ghaddioui.

Es war nicht das einzige Mal, dass der 29-Jährige zeigte, wie wichtig er für die Schwaben sein kann.

Auch im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock gelang ihm das entscheidende 1:0. Im Liga-Spiel gegen seinen Ex-Klub Jahn Regensburg traf er zum 3:1, die Partie endete 3:2 für die Stuttgarter.

Wenn sich vor der Saison manch einer fragte, warum VfB-Sportdirektor Sven Mislintat Al Ghaddioui verpflichtete, dürfte der Deutsch-Marokkaner diejenigen inzwischen eines Besseren belehrt haben.

Immerhin hat er aktuell gegenüber Konkurrent und Stürmerstar Mario Gomez (bisher ein einziger Pflichtspiel-Treffer) die Nase vorne und dürfte vor allem ein bisschen billiger sein als der Zweitliga-Topverdiener (4,5 Millionen Euro).

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