VfB-Sportdirektor Mislintat rechtfertigt radikalen Umbruch

Stuttgart - Sportdirektor Sven Mislintat fordert Geduld beim Umbau des Zweitliga-Aufstiegskandidaten VfB Stuttgart.

Pellegrino Matarazzo (M), Trainer des VfB Stuttgart, gestikuliert neben Wataru Endo (l). Im Hintergrund steht Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB Stuttgart.
Pellegrino Matarazzo (M), Trainer des VfB Stuttgart, gestikuliert neben Wataru Endo (l). Im Hintergrund steht Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB Stuttgart.  © dpa/Sebastian Gollnow

"Wenn ein Verein zehn Jahre eine solche Talfahrt hatte, mit zwei Abstiegen in den vergangenen vier Jahren, kannst du nicht erwarten, dass man das in einer Sommer-Transferperiode korrigiert", sagte der 47-Jährige in einem "Spiegel"-Interview (Mittwoch).

Man habe sich bewusst für einen relativ radikalen Umbau entschieden und ihn vorangetrieben - "wohl wissend, dass es ein Ritt auf der Rasierklinge ist, dem Anspruch gerecht zu werden, dem sich der VfB Stuttgart stellen muss und an sich selbst haben sollte: nämlich aufzusteigen".

Mislintat war 2019 zu den Schwaben gekommen, davor arbeitete er als Chefscout beim FC Arsenal und bei Borussia Dortmund.

"Normalerweise braucht man mindestens drei Jahre, um so was umzukehren. Man muss doch nur mal nach Dortmund und Liverpool gucken: Unter Jürgen Klopp dauerte es jeweils drei Jahre Aufbauzeit, um die jeweiligen Ziele zu erreichen", sagte er.

Der VfB spielt an diesem Mittwochabend (18.30 Uhr/Sky) als Tabellendritter gegen den unmittelbaren Verfolger und Landesrivalen 1. FC Heidenheim.

Transfers gehen beim VfB Stuttgart über seinen Tisch: Sportdirektor Sven Mislintat.
Transfers gehen beim VfB Stuttgart über seinen Tisch: Sportdirektor Sven Mislintat.  © DPA/ Tom Weller

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