Neuer Trainer, neuer Präsident: VfB-Boss Hitzlsperger zieht erste Bilanz

Marbella - Nie ist Ruhe in diesem Klub! Beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart hat sich in den letzten Wochen wieder einiges getan.

Beim Training: Athletiktrainer Martin Franz (l) und Pellegrino Matarazzo, Trainer des VfB Stuttgart, schauen den Spielern beim Warmmachen zu.
Beim Training: Athletiktrainer Martin Franz (l) und Pellegrino Matarazzo, Trainer des VfB Stuttgart, schauen den Spielern beim Warmmachen zu.  © dpa/Sebastian Gollnow

Am 15. Dezember wählten die Schwaben auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Claus Vogt ihren neuen Präsidenten, nur knapp eine Woche später wurde ein Tag vor Heiligabend Coach Tim Walter entlassen.

Auf den Bruchsaler folgte schließlich Pellegrino Matarazzo, der seit kurzem mit seiner neuen Mannschaft im spanischen Marbella im Trainingslager weilt.

Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger begleitete sein Team zunächst nach Spanien, ehe er am Dienstag zurück nach Stuttgart flog.

"Wir haben bisher keine Fehler gemacht und gut trainiert", bewertete er den kleinen sportlichen Neuanfang unter Matarazzo.

Allerdings weiß der 37-Jährige: "Entscheidend ist, wie wir gegen Heidenheim loslegen und die Spiele danach." Am Mittwoch, dem 29. Januar (18.30 Uhr), startet für die Stuttgarter mit dem Baden-Württemberg-Duell wieder der Liga-Betrieb.

Thomas Hitzlsperger und Claus Vogt feiern feuchtfröhliches Fest mit den Fans des VfB Stuttgart

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hitz  © dpa/Sebastian Gollnow

Drei Tage später müssen die Schwaben dann gegen den FC St. Pauli ran (Samstag, 13.30 Uhr), ehe das Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen folgt (dienstags 18.30 Uhr).

Für diese Partien verlangt VfB-Boss Hitzlsperger eine deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft gegenüber der durchwachsenen Hinrunde.

Ebenfalls viel, wird vom neuen Stuttgarter Präsidenten Claus Vogt erwartet. Auch er besuchte die Mannschaft im Trainingslager und nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Kickern vorzustellen.

Hitzlsperger sagte über Vogt: "Es waren turbulente Tage nach der Wahl, ich habe ihn nicht verschont. Er war eingebunden in wichtige Entscheidungen."

Die beiden starken Männer beim VfB scheinen sich gut zu verstehen. Im Trainingslager nahmen sie gemeinsam an einem Fanabend für die Stuttgarter Anhänger teil, die mit der Mannschaft nach Spanien gereist waren.

"Feuchtfröhlich" war es, sagte Vogt zu der Veranstaltung, bei der begleitend zur Gitarre gesungen wurde. Stuttgarter werden hoffen, dass im Mai die Stimmung ähnlich gut sein wird.

Dies würde dann nämlich bedeuten, dass der VfB den Aufstieg in die Bundesliga feiern darf.

Claus Vogt deutet symbolisch den Brustring an, den er mit Stolz trägt.
Claus Vogt deutet symbolisch den Brustring an, den er mit Stolz trägt.  © Tom Weller/dpa

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