VfB Stuttgart: Vorstands-Vorsitzender Thomas Hitzlsperger bleibt Sportchef

Stuttgart - Wie der Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart am Dienstag mitteilte, wird Thomas Hitzlsperger Vorstandsvorsitzender der Schwaben.

Neuer Vorstandsvorsitzender beim VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger, steht vor dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden im Stadion.
Neuer Vorstandsvorsitzender beim VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger, steht vor dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden im Stadion.

Zudem wird der 37-Jährige weiterhin Sportvorstand bleiben, wie Aufsichtsratvorsitzender Bernd Gaiser auf einer Pressekonferenz bekannt gab.

Generell begründete Gaiser die Wahl Hitzlspergers als neuen Vorstandsvorsitzenden mit der "Leidenschaft" und "Glaubwürdigkeit", die der Ex-Nationalspieler ausstrahlt und er würde die "Werte des VfB Stuttgart" verkörpern.

Hitzlsperger selbst freut sich auf seine neue zusätzliche Aufgabe.

Er weiß, es ist ein "mutiger Schritt". Immerhin wurde er erst im Februar nach der Entlassung von Michael Reschke zum Sportvorstand beim VfB berufen.

Doch Hitzlsperger will weiterhin "lernen" und sich vor allem "hinterfragen". Er traut sich den Posten absolut zu.

"Ich habe ein gutes Gespür entwickelt, wie es beim VfB läuft", so der 37-Jährige. Sein Vertrag läuft bis 31.10.2022.

Wann kommt der neue Investor des VfB Stuttgart?

Thomas Hitzlsperger (l), neuer Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, spricht während einer Pressekonferenz. Neben ihm sitzt Bernd Gaiser, Aufsichtsratschef des VfB.
Thomas Hitzlsperger (l), neuer Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, spricht während einer Pressekonferenz. Neben ihm sitzt Bernd Gaiser, Aufsichtsratschef des VfB.  © dpa/Sebastian Gollnow

Aufsichtsratvorsitzender Gaiser sagte außerdem, dass der Vorstand beim VfB zunächst mit Hitzlsperger (Sport), Stefan Heim (Finanzen) und Jochen Röttgermann (Marketing ) aus drei Personen bestehen bleiben wird. "Für die 2. LIga halten wir eine vierte Person nicht für nötig", so Gaiser.

Update 16.20 Uhr: Der VfB Stuttgart wird sehr wahrscheinlich erst im kommenden Jahr einen zweiten Geldgeber präsentieren können. "Meine Prognose geht schon etwas über den Jahreswechsel hinaus", sagte Aufsichtsratschef Bernd Gaiser am Dienstag.

Ursprünglich hatte der ehemalige VfB-Präsident Wolfgang Dietrich einen zweiten Investor neben der Daimler AG bis Ende Juni präsentieren wollen.

Der Fußball-Zweitligist will bis zu 24,9 Prozent der Anteile an seiner Fußball AG an Investoren veräußern und damit 100 Millionen Euro einnehmen.

Ankerinvestor Daimler hat für 11,75 Prozent davon 41,5 Millionen Euro bezahlt.

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