VfB Stuttgart: Der Plan Tim Walters scheint aufzugehen

Stuttgart - Vor dem württembergischen Nachbarschaftsduell gegen den 1. FC Heidenheim (Sonntag, 13.30 Uhr), strotzt man beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart vor Selbstbewusstsein.

Steht im Mittelpunkt des Walter-Systems: VfB-Keeper Gregor Kobel, hier im Trainingslager in Kitzbühl am Ball.
Steht im Mittelpunkt des Walter-Systems: VfB-Keeper Gregor Kobel, hier im Trainingslager in Kitzbühl am Ball.  © Maximilian Haupt/dpa

Kein Wunder, denn die Elf von VfB-Trainer Tim Walter wusste beim 2:1-Auftaktsieg gegen Hannover 96 zu überzeugen.

Und so schwinden langsam die Zweifel, ob die taktischen Vorgaben des Trainers zu kompliziert, oder zu risikoreich seien.

"Es ist für uns alle neu gewesen, so Fußball zu spielen", erklärte auch Marc-Oliver Kempf auf der Pressekonferenz am Freitag.

Gleichzeitig stellte der neue VfB-Kapitän jedoch klar: "Wir haben viele gute Spieler dabei, den das zugutekommt."

Kempf spricht dabei vom Fokus auf Ballbesitz, der ihm selbst ebenfalls liegt: Ball und Gegner laufen zu lassen, fördere das Selbstbewusstsein, erklärte der 24-jährige Innenverteidiger.

Neben dem Ballbesitz fordert Walter von seinen Kickern vor allem Mut zum Risiko.

VfB Stuttgart muss mit kampfstarkem Heidenheim rechnen

Seine Pflichtspielpremiere als Stuttgarter Coach: Tim Walter gegen Hannover auf der Trainerbank.
Seine Pflichtspielpremiere als Stuttgarter Coach: Tim Walter gegen Hannover auf der Trainerbank.  © dpa-Bildfunk

Gegen Hannover waren in dieser Hinsicht im Aufbauspiel rund um Keeper Gregor Kobel und den Verteidigern noch leichte Unsicherheiten zu spüren.

"Wir sind ja auch erst seit fünf Wochen dabei", so Walter, der seine Schützlinge in Schutz nahm.

"Der Junge (Torwart Kobel) ist mutig, die Innenverteidiger und die Außenverteidiger sind mutig und agieren dementsprechend", rechtfertigt der VfB-Coach seine Philosophie.

An dieser wird er selbstverständlich auch am kommenden Sonntag in Heidenheim festhalten.

Dann erwartet die Stuttgarter ein kämpferisches Heidenheim, die gegen den favorisierten VfB alles in die Waagschale werfen werden.

Der Plan Walters ist klar: "Wir müssen geduldig sein und den Gegner nicht an den Ball kommen lassen" - Ballbesitz-Fußball eben. Und dieser Plan scheint aktuell aufzugehen.

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