"Ist mir scheiß egal": VfB-Trainer Tim Walter gibt sich locker und spricht über Mario Gomez

Stuttgart - Am Freitag wird es endlich ernst für den Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart! Dann ist Bundesliga-Mitabsteiger Hannover 96 zum Spitzenspiel (20.30 Uhr) in der Mercedes-Benz-Arena zu Gast.

Stuttgarts Neuzugang Atakan Karazor (l) und Innsbrucks Raphael Gallé im Zweikampf
Stuttgarts Neuzugang Atakan Karazor (l) und Innsbrucks Raphael Gallé im Zweikampf

Im Vorfeld der Partie trat der neue Stuttgarter Coach Tim Walter vor die Presse: lässig und mit guter Laune begrüßte er in Badelatschen die Journalisten.

Walter gibt sich bewusst so locker: "Ich glaube, dass ich Freude ausstrahle", so der 43-jährige Badener. Er will die gute Laune auf seine Schützlinge übertragen. Das ist seine Philosophie, aber auch sein Naturell.

Dazu gehören auch mal direkte und harte Ansprachen an die Männer auf dem Platz. In einem Moment brüllt er über das ganze Feld, im anderen lobt er seine Kicker in "Grund und Boden".

Außerdem: Walter lässt sich nicht in die Karten schauen. Seinen Matchplan gegen Hannover will er nicht verraten. Auch, wer der neue Kapitän wird, bleibt zunächst sein Geheimnis.

Derjenige, der ab Freitag die Binde trägt, weiß selbst noch nichts von seinem Glück. "Ich weiß es", witzelt Walter auf der Pressekonferenz. Das reicht auch, meint der Cheftrainer.

Der neue VfB-Coach: Tim Walter.
Der neue VfB-Coach: Tim Walter.  © DPA

Walter hat voll und ganz die Kontrolle, das ist dem gebürtigen Badener wichtig.

Auch hinsichtlich der offenen Fragen zur Startaufstellung gibt Walter keine Einblicke in seine Gedankenspiele.

Vieles lässt sich erahnen, sowie dass Hoffenheim-Leihspieler Gregor Kobel im Tor stehen wird, oder das Atakan Karazor seinen Stammplatz im defensiven Mittelfeld sicher hat.

Schwieriger wird es schon im Sturm. Durch die Aufstellungen bei den Testspielen deutete vieles auf eine Doppelspitze mit Hamadi Al Ghaddioui und Sasa Kalajdzic hin.

Doch letzterer hat sich in der Vorbereitungspartie gegen den SC Freiburg das Kreuzband gerissen, weshalb Stürmerstar Mario Gomez eine Option sein könnte.

Gegen den 34-Jährigen spricht allerdings, dass er eine ähnliche Sturmkante wie Al Ghaddioui ist.

Generell scheint Gomez nicht die erste Wahl Walters zu sein, obwohl er ihn selbstverständlich schätzt: "Er ist ein sehr, sehr guter Mensch", so der VfB-Coach. "Er nimmt die Jungs mit", beschreibt Walter weiter die Rolle von Gomez.

Ob der Stellenwert des Stürmers aber auch sein hohes Gehalt rechtfertigt, wollte TAG24 wissen. "Ist mir scheiß egal", entgegnete Tim Walter lachend.

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