Vor Duell gegen Hoffenheim: VfB Stuttgart muss im Abstiegskampf liefern

Stuttgart - Baden-Württemberg-Duell! Am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga trifft der VfB Stuttgart in der heimischen Mercedes-Benz Arena auf die TSG 1899 Hoffenheim.

VfB-Verteidiger Andreas Beck (l.) vor BVB-Mittelfeldmann Raphael Guerreiro (r.) am Ball.
VfB-Verteidiger Andreas Beck (l.) vor BVB-Mittelfeldmann Raphael Guerreiro (r.) am Ball.

Und für den VfB steht mal wieder einiges auf dem Spiel: Es müssen dringend drei Punkte her, sodass sich die Schwaben etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen können.

So prasselte zwar trotz der 1:3-Pleite in Dortmund viel Lob auf die Stuttgarter für ihr konsequentes Defensiv-Spiel ein, doch am Ende standen die Schwaben mit leeren Händen da.

Da half auch nicht, dass man gegen die Offensiv-Monster des BVB weitestgehend stabil verteidigte, denn in der Offensive stotterte der VfB-Motor im ehemaligen Westfalenstadion gewaltig.

So stellt VfB-Trainer Markus Weinzierl vor der Partie gegen Hoffenheim klar: Man müsse das eigene Angriffsspiel wieder beleben!

Und das, ohne die Defensive zu vernachlässigen.

Denn mit der TSG-Offensive erwarte den VfB genauso viel Arbeit wie gegen den BVB, gab Weinzierl auf der Pressekonferenz zu Protokoll.

Respekt habe Weinzierl besonders vor dem Kroaten-Bomber Andrej Kramaric, Ishak Belfodil und dem Brasilianer Joelinton.

Müssen im Abstiegskampf unbedingt Punkte liefern: Die Profis des VfB Stuttgart.
Müssen im Abstiegskampf unbedingt Punkte liefern: Die Profis des VfB Stuttgart.  © DPA

Und das zu recht: So gelangen Kramaric in der aktuellen Spielzeit bereits zwölf, Belfodil acht und Joelinton sieben Treffer.

Doch die Hoffenheimer sind auch "defensiv anfällig", so Weinzierl weiter, was die Stuttgarter am Samstag ausnutzen müssen.

Denn trotz des Aufwinds der seit wenigen Wochen durchs Schwabenland weht, sind die Brustringträger weiterhin stark abstiegsbedroht und brauchen dringend Zählbares.

Nur von Komplimenten, wie nach der Pleite gegen den BVB, bleibt der VfB nämlich nicht erstklassig, was auch VfB-Coach Weinzierl wissen wird: "Kann mich nicht über die gute Leistung in Dortmund freuen", zeigte sich der Niederbayer sichtlich frustriert.

Wie wichtig drei Punkte für den VfB (Tabellensechzehnter) aus dem Duell gegen die Kraichgauer wären, zeigt außerdem ein Blick auf die Konkurrenz. So treffen mit dem FC Augsburg (15.) und Hannover 96 (17.) zwei Konkurrenten am 26. Spieltag aufeinander, von denen mindestens einer punkten wird.

Alles andere als ein Heimsieg wäre für den VfB also ein herber Rückschlag.

Sollte der VfB sogar verlieren, dann könnte es schon wieder richtig ungemütlich werden. Denn es wäre die zweite Niederlage in Folge, die man sich dann sicherlich nicht mehr schönreden kann.

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