Packender Bundesliga-Fight! VfB Stuttgart und TSG teilen sich die Punkte

Stuttgart - Was für eine packende Bundesliga-Partie! Am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga trennen sich der VfB Stuttgart und die TSG 1899 Hoffenheim 1:1 (0:1)-Unentschieden.

Wer kommt an den Ball? VfB.Kampfmaschine Alexander Esswein (l.) oder TSG-Mann Stefan Posch.
Wer kommt an den Ball? VfB.Kampfmaschine Alexander Esswein (l.) oder TSG-Mann Stefan Posch.  © DPA

Den 1:0-Führungstreffer erzielte Andrej Kramaric für die TSG (42.), ehe Steven Zuber den 1:1-Ausgleich für den VfB besorgte (66.).

Gegenüber der Pleite beim BVB nahm VfB-Coach Markus Weinzierl einzig eine Änderung vor: VfB-Star Mario Gomez rückte für den Turbo-Argentinier Nicolás González in die Startelf.

Sein Trainer-Kollege, Jungstar Julian Nagelsmann (31), rotierte ebenfalls nur auf einer Position: Für Nadiem Amiri startete somit Kerem Demirbay.

Das Nachbarschaftsduell zwischen den Schwaben und den Kraichgauern begann zunächst verfahren, bis es tatsächlich der VfB war, der immer mehr die Partie an sich riss.

So gehörte die erste Riesenmöglichkeit VfB-Kämpfernatur Alexander Esswein, der nach Zuber-Zuckerpass gefährlich zum Abschluss kam, doch TSG-Keeper Oliver Baumann parierte stark per Fußabwehr.

Doch dann wurden die Kraichgauer stärker! So prüfte die TSG-Monster-Offensive den Stuttgarter Torhüter Ron-Robert Zieler innerhalb weniger Minuten mehrfach: Joelinton (14.), Demirbay (15.) und Kramaric (16.) brachten die Schwaben-Abwehr heftig ins Wanken. Der VfB hatte Glück, dass die TSG vor dem Gehäuse nicht konsequent genug agierte.

Kopfball-Duell zwischen VfB-Star Mario Gomez (r.) und TSG-Mann Ermin Bicakcic.
Kopfball-Duell zwischen VfB-Star Mario Gomez (r.) und TSG-Mann Ermin Bicakcic.

Die Stuttgarter bemühten sich anschließend immer wieder ihre Offensive zu beleben, doch gefährlich wurde es kaum.

Man spürte, dass es den Schwaben zu schaffen machte, die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden.

Denn immer wieder, wenn die Brustringträger mit bisschen mehr Mut nach vorne marschierten, öffneten sich Räume für die Kraichgauer.

Doch dann wurde es brandgefährlich im Strafraum der TSG: So war es die Flanke von VfB-Linksverteidiger Emiliano Insua, die Andreas Beck mit links direkt abnahm und die Kugel an den Pfosten setzte - haarscharf am Traumtor vorbeigeschrammt (36.)

Besser machten es die Hoffenheimer Gäste kurze Zeit später: Nach schneller Kombination, tankte sich Ishak Belfodil gekonnt in den Strafraum, sodass die Kugel irgendwie zu Kramaric gelangte, der die Kugel lässig zur 1:0-Führung einschob (42.).

Insgesamt ging die 1:0-Pausenführung für die TSG aufgrund der gefährlicheren Chancen in Ordnung. Die Stuttgarter hatten dagegen deutlich mehr Probleme in der Defensive als in den vergangenen Partien.

Zweikampf zwischen VfB-Verteidiger Emiliano Insua und TSG-Spielmacher Kerem Demirbay (Vordergrund).
Zweikampf zwischen VfB-Verteidiger Emiliano Insua und TSG-Spielmacher Kerem Demirbay (Vordergrund).  © DPA

Zu Beginn der zweiten Hälfte rutschte der VfB nur knapp an einem Horror-Start vorbei: So war es TSG-Mann Pavel Kaderabek, der nach einer Demirbay-Ecke das Kunstleder an den Pfosten setzte.

Infolge gab es ein paar wenige Chance auf beiden Seiten, wobei die Bemühungen des VfB einfach zu harmlos waren.

Die TSG-Möglichkeiten waren dagegen etwas klarer und selbstverständlicher herausgespielt, doch weiterhin nicht konsequent genug.

Und dies bestraften die Schwaben dann mit einem berühmten Treffer aus dem Nichts: Nach Vorlage von Beck, war es ausgerechnet TSG-Leihspieler Zuber, der den 1:1-Ausgleich für die Schwaben einschob (66.).

In der Schlussphase einer packenden Bundesliga-Partie waren die Kraichgauer zwar die aktivere Mannschaft, doch es blieb schlussendlich beim 1:1-Unentschieden.

Für die Schwaben, für die der eine Punkte eigentlich zu wenig ist, geht es nach der Länderspiel-Pause in Frankfurt mit dem Abstiegskampf weiter. Die TSG Hoffenheim spielt dann im eigenen Stadion gegen Bayer Leverkusen.

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