VfB Stuttgart: Viele Ausreden und plötzlich im Abstiegsstrudel

Stuttgart - Was eine satte Klatsche: 0:4 verlor der VfB Stuttgart bei Ländle-Konkurrent TSG 1899 Hoffenheim (TAG24 berichtete) und im Anschluss suchen die VfB-Verantwortlichen nach Erklärungen.

Langsam wird es ernst für Markus Weinzierl (43) und seinem VfB Stuttgart.
Langsam wird es ernst für Markus Weinzierl (43) und seinem VfB Stuttgart.

So sagte Markus Weinzierl nach der Schlappe: "Hoffenheim ist auch zu elft schwer" und spielte auf den Platzverweis gegen seinen Linksverteidiger Emiliano Insúa in der 7. Minute an.

Weinzierl, sowie VfB-Sportvorstand Michael Reschke sprachen außerdem von einem schweren Auftaktprogramm, dass Weinzierl bei seinem Debüt als Coach vor der Brust hatte: Heimspiel gegen Borussia Dortmund, anschließend zum Champions-League-Teilnehmer Hoffenheim. Das taten sie vor den Partien und bestärkten ihre Aussagen auch danach - beide Spiele endeten mit einer 0:4-Klatsche.

Alles nur Ausreden der VfB-Verantwortlichen?

Könnte man meinen, denn bereits nach der Pleite zum Bundesliga-Auftakt bei Mainz 05 sagte VfB-Kapitän Christian Gentner: "In Mainz musst du nicht unbedingt gewinnen".

Als das Heimspiel gegen die vermeintlich übermächtigen Bayern mit 0:3 verloren ging, fing man in Stuttgart an, das Spiel gegen die Bayern komplett auszuklammern. Es handle sich um ein Bonusspiel, dass man nicht gewinnen muss.

Nach neun Spieltagen muss man jedoch feststellen, dass der VfB Stuttgart nur in drei der Partien überhaupt ein Tor schoss und mit fünf Punkten sich den letzten Tabellenplatz mit Fortuna Düsseldorf teilt. Gegen die Fortuna spielte man übrigens 0:0.

Langsam sollte man vielleicht im Schwabenland über Punkte reden, denn die brauchen sie dringend und die Gegner kann man sich in der Bundesliga nun mal nicht aussuchen und auch nicht den Zeitpunkt, wann man auf welchen Hochkaräter der Liga trifft. Man befindet sich nun im Abstiegsstrudel der Fußball-Bundesliga.

Am Freitag ist nun die Eintracht aus Frankfurt zu Gast in der Mercedes-Benz Arena (20.30 Uhr). Die Frankfurter haben am vergangenem Spieltag 7:1 gegen Fortuna Düsseldorf gewonnen - bei dieser Partie steht der VfB Stuttgart bereits mit dem Rücken zur Wand.

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