Schwacher VfB verliert zwei Punkte im Abstiegskrimi: Rettendes Ufer weit entfernt

Stuttgart - Es war ein packender Abstiegskrimi den sich der VfB Stuttgart und der 1. FC Nürnberg am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga lieferten. (TAG24 berichtete)

VfB-Rechtsverteidiger Andreas Beck (l.) und Nürnbergs Sebastian Kerk (r.) im Kampf um den Ball.
VfB-Rechtsverteidiger Andreas Beck (l.) und Nürnbergs Sebastian Kerk (r.) im Kampf um den Ball.  © DPA

Doch das eine Pünktchen, was der abstiegsbedrohte VfB nach dem 1:1-Remis nun mehr auf dem Konto hat, war eigentlich zu wenig für die Schwaben.

"Es tut weh", war auch VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger nach der Partie verzweifelt. Die vertane Chance gegenüber dem Konkurrent einen Big-Point zu landen, war einfach zu groß.

Dennoch rückte Hitzlsperger gegenüber dem Pay-TV-Sender "Sky" das Positive in den Vordergrund: Immerhin haben sich die Brustringträger zurück in die Partie gekämpft, so der 36-Jährige.

Ozan Kabak erzielte mit seinem dritten Saisontor den wichtigen Ausgleich für den VfB, der den Tabellensiebzehnten Nürnberg immerhin nicht näher an die Schwaben heranrücken ließ.

Mit einer Niederlage wäre der Verein für Bewegungsspiele dem Bundesliga-Abgrund nämlich ganz nahe gekommen - jetzt haben sie weiterhin vier Zähler Vorsprung auf die Cluberer.

Machen es sich auf dem Boden gemütlich: VfB-Offensivmann Anastasios Donis und Nürnbergs Tim Leibold.
Machen es sich auf dem Boden gemütlich: VfB-Offensivmann Anastasios Donis und Nürnbergs Tim Leibold.  © DPA

Allerdings wird der Abstand auf den 15. Rang, mit dem die Schwaben die Relegationsspiele gegen den dritten aus der Zweiten Liga vermeiden würden, nicht kleiner.

Je nachdem wie der FC Augsburg am Sonntag (15:30 Uhr) gegen die TSG 1899 Hoffenheim spielt, könnte der Rückstand ans rettende Ufer nämlich von vier auf fünf Punkte ansteigen.

Auch klar ist: Es war bereits der 28. Spieltag und die Partien werden immer weniger. Und nach der vergebenen Chance gegen den Tabellensiebzehnten Nürnberg gehen vor allem die Duelle gegen die direkte Konkurrenz aus.

Am 30. Spieltag geht es noch zum FC Augsburg (15.) und am 34. nach Gelsenkirchen gegen Schalke 04 (14.), wo es zum Endspiel um den direkten Klassenerhalt kommen könnte.

Ansonsten muss der VfB noch gegen Leverkusen (8.), Gladbach (5.), Hertha BSC (11.) und Wolfsburg (6.).

Diese schweren Aufgaben wird man allerdings beim VfB definitiv mit Trainer Weinzierl angehen. VfB-Sportvorstand Hitzlsperger schloss einen weiteren Trainer-Wechsel beim VfB, nach der Entlassung von Tayfun Korkut im Oktober, kategorisch aus. (TAG24 berichtete)

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