Wieder Gonzalez-Wahnsinn in Stuttgart! Joker bringt VfB den Sieg über Bochum

Stuttgart - Nächstes schwäbisches Heimfest! Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart gewinnt am fünften Spieltag gegen den VfL Bochum verdientermaßen mit 2:1 (1:1).

Stuttgarts Cheftrainer Tim Walter (l) spricht mit Bochums Interimstrainer Heiko Butscher.
Stuttgarts Cheftrainer Tim Walter (l) spricht mit Bochums Interimstrainer Heiko Butscher.  © DPA/ Thomas Kienzle

Daniel Didavi erzielte den 1:0-Führungstreffer für den VfB (19.), ehe Mboussy Ganvoula den Bochumer 1:1-Ausgleich besorgte und Nicolas Gonzalez zum 2:1-Führungstreffer für den VfB traf (48.).

Gegenüber dem 0:0-Remis bei Erzgebirge Aue veränderte VfB-Trainer Tim Walter seine Startelf auf drei Positionen. Emiliano Insua ersetzte den gesperrten Borna Sosa, im Sturm starteten statt Nicolas Gonzalez und Mateo Klimowicz, Hamadi Al Ghaddioui und Startelfdebütant Silas Wamangituka.

Bochums Interimscoach Heiko Butscher tauschte im Vergleich zum 3:3 gegen Wehen Wiesbaden nur auf zwei Positionen. Statt Armel Bella Kotchap und Milos Pantovic, starteten Luna Gamboa und Jordi Osei-Tuto.

Die 48.624 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen von Beginn an eine Heimmannschaft, die das Geschehen kontrollierte und zudem Chancen kreierte.

So vergaben zunächst Abwehrhüne Nathaniel Phillips (4.) per Direktabnahme und Philipp Klement (16.) ihre Möglichkeiten, ehe Didavi mit einem absoluten Hammer den VfB in Führung brachte.

Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui (l) spielt gegen Bochums Simon Lorenz.
Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui (l) spielt gegen Bochums Simon Lorenz.  © DPA/ Thomas Kienzle

Der stark aufspielende Klement bediente den völlig freistehenden Didavi, der die Kugel mit einem strammen Linksschuss in die Maschen zum 1:0 für die Stuttgarter versenkte (19.).

Der VfB war in der Folge bärenstark. Im Vergleich zur letzten Partie in Aue agierten sie nämlich bei Ballbesitz wieder mit mehr Tempo, sodass sie sich reihenweise Chancen erspielten.

Aber: Walters Schützlinge vergaben sie allesamt und man begann sich mit ständigen Ballverlusten selbst in Gefahr zu bringen.

So wie in der 29. Minute, als Gonzalo Castro den Ball vertändelte und Bochums agiler Stürmer Ganvoula vor VfB-Keeper Gregor Kobel unbedrängt zum Schuss kam. Zum schwäbischen Glück zischte die Kugel nur knapp rechts am Tor vorbei.

Kurze Zeit später machte es der Kongolese allerdings besser und bestrafte den VfB eiskalt: Nach einer Ecke kam Ganvoula im Rückraum zum Schuss und verwandelte die Kugel zum Bochumer 1:1-Ausgleich in die Maschen (40.).

Die Schwaben luden die Ruhrpottler immer wieder zu Chancen ein, sodass sie sich trotz besserer Spielanlage mit dem 1:1-Halbzeitstand glücklich schätzen mussten.

Stuttgarts Silas Wamangituka (l) spielt gegen Bochums Danny Blum.
Stuttgarts Silas Wamangituka (l) spielt gegen Bochums Danny Blum.  © DPA/ Thomas Kienzle

Die zweite Hälfte begann dann mit einem Paukenschlag!

Ausgerechnet der eingewechselte Gonzalez tankte sich auf der rechten Seite in den Strafraum des VfL und brachte mit einem gezielten Abschluss das Leder im langen Eck des Bochumer Tores unter: 2:1 für den VfB (48.).

Und der Argentinier, der den VfB beim letzten Heimspiel gegen St. Pauli bereits zum 2:1-Sieg schoss, schien sich erneut einiges vorgenommen zu haben.

So rutschte er in der 58. Minute nach einer flachen Hereingabe von Didavi, nur knapp an seinem zweiten Treffer vorbei.

Der VfB ließ in der zweiten Hälfte nichts anbrennen. Die Schwaben wirkten konzentrierter als im ersten Durchgang und ließen Ball und Gegner laufen.

Somit verdienten sie sich schlussendlich den 2:1-Sieg gegen die Bochumer.

Es war der dritte Stuttgarter Heimsieg, wodurch sie in ihrer heimischen Mercedes-Benz Arena ohne Punktverlust bleiben.

Feiert sein Tor: VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez.
Feiert sein Tor: VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez.  © DPA/ Thomas Kienzle

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