VfB Stuttgart schon mit etwas Druck auf dem Kessel ins Heimspiel gegen Bochum

Stuttgart - Flutlicht im ehemaligen Neckarstadion! Am Montag trifft Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart im Heimspiel auf den VfL Bochum (20.30 Uhr).

Aues Philipp Riese (r) und Stuttgarts Nathaniel Phillips in Aktion.
Aues Philipp Riese (r) und Stuttgarts Nathaniel Phillips in Aktion.

Und trotz des guten Saisonstarts (2 Siege, 2 Unentschieden) stehen die Schützlinge von Coach Tim Walter bereits etwas unter Druck.

Denn nach dem überzeugenden 2:1-Auftaktsieg gegen Hannover 96, geriet die VfB-Maschine etwas ins Stottern.

Mit einer durchschnittlichen Ballbesitzquote von 70 Prozent sind die Stuttgarter zwar Spitzenreiter in der Zweiten Liga, aber vor allem beim 0:0-Remis in Aue am vergangenen Spieltag wurde sichtbar: Gegen tief stehende Gegner fehlen dem VfB die Mittel.

"Uns fehlt noch die Konsequenz" um mehr Chancen zu kreieren, gab der VfB-Trainer auf der Pressekonferenz vor der Bochum-Partie zu bedenken.

"Wir müssen energischer agieren, in der Offensive sowie in der Defensive", fuhr Walter fort.

Seit Ende Juni im Amt: Stuttgarts Trainer Tim Walter begrüßt die Fans beim Trainingsauftakt.
Seit Ende Juni im Amt: Stuttgarts Trainer Tim Walter begrüßt die Fans beim Trainingsauftakt.  © Fabian Sommer/dpa

Doch für die Schwaben besteht Hoffnung.

Mit Bochum rechnet Walter nämlich mit einem anderen Gegner, als zuletzt die tief stehenden Auer: "Fußballerisch ist es eine gute Truppe, daher kann man erwarten, dass sie mitspielen werden."

Allerdings muss der VfB-Trainer zugeben: "Ich weiß es nicht."

Dies liegt daran, dass sich die Bochumer erst vor kurzem von ihrem Coach Robin Dutt getrennt haben und es die Stuttgarter nun mit einer taktischen Wundertüte zu tun bekommen.

Als Dutt-Nachfolger sind unter anderem die Stuttgarter Ex-Trainer Hannes Wolf und Alexander Zorniger im Gespräch.

Doch gegen den VfB am Montag wird wahrscheinlich Heiko Butscher als Interimslösung an der Seitenlinie stehen.

Walter ist das eigentlich egal. Dass mit den Bochumern nach Aue bereits der zweite Club mit einem neuen Coach gegen die Schwaben ins Rennen geht, ist auch ihm schon aufgefallen.

"Das hatte ich letztes Jahr schon oft", erklärte Walter den Journalisten auf der Pressekonferenz. Vergangene Saison stand er allerdings noch bei Holstein Kiel an der Seitenlinie. "Mir wäre es lieber, wenn so etwas nach der Partie passieren würde und nicht davor. Dann wüssten wir, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben", so der VfB-Trainer.

Gegen Bochum sollte für die Schwaben dann tatsächlich wieder ein gutes Spiel her. Sonst könnten zum ersten Mal in der Amtszeit von Walter die Stimmen rund um die Mercedes-Benz Arena etwas kritischer werden.

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