Nicht schon wieder! VfB Stuttgart blamiert sich bei Aufsteiger Osnabrück

Osnabrück - Schlimmer Rückschlag für die Schwaben! Am 13. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart beim Aufsteiger VfL Osnabrück mit 0:1 (0:1) verloren.

Osnabrücks Spieler Lukas Gugganig (l-r), Felix Agu, Ulrich Taffertshofer und Etienne Amenyido bejubeln das Tor zum 1:0.
Osnabrücks Spieler Lukas Gugganig (l-r), Felix Agu, Ulrich Taffertshofer und Etienne Amenyido bejubeln das Tor zum 1:0.  © dpa/Guido Kirchner

Marcos Alvarez erzielte das entscheidende 1:0 für die Osnabrücker (84.).

Im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Dynamo Dresden, vertraute VfB-Coach Tim Walter größtenteils seiner Erfolgself.

Einzig Holger Badstuber kehrte nach seiner Sperre für Nathaniel Phillips in die Anfangsformation zurück.

16.000 Zuschauer an der Bremer Brücke sahen eine Partie, die es von Anfang an in sich hatte.

Dafür sorgten allerdings die Osnabrücker, die den VfB früh unter Druck setzten.

Wer gedacht hatte, dass die Stuttgarter nach zuletzt zwei Pflichtspiel-Siegen zurück in der Spur wären, der wurde zunächst enttäuscht.

Der VfL kaufte schläfrigen Schwaben den Schneid ab und belohnte sich dafür umgehend.

Marcos Alvarez bringt den VfL Osnabrück gegen den VfB Stuttgart in Führung

Stuttgarts Gonzalo Castro (l) steht bei der Ballannahme gegen Osnabrücks Etienne Amenyido in der Luft.
Stuttgarts Gonzalo Castro (l) steht bei der Ballannahme gegen Osnabrücks Etienne Amenyido in der Luft.

Nach einer Flanke von rechts legte Niklas Schmidt per Kopf ab und Alvarez feuerte die Kugel mit links per Direktabnahme zum 1:0 ins Netz für den Aufsteiger (4.).

Der VfB war in der Folge geschockt und fand kein Mittel gegen diszipliniert agierende Osnabrücker, die insgesamt den wacheren Eindruck machten.

Die Schwaben brachten sich immer wieder durch individuelle Fehler in Bedrängnis und hatten deshalb sogar Glück, dass die Osnabrücker diese nicht auszunutzen wussten.

Die wenigen Stuttgarter Gelegenheiten waren dagegen Zufallsprodukte. Nicolas Gonzalez hatte die beste, der sich nach einem langen Ball von Marc Oliver Kempf mit einer Drehung in eine gute halb rechte Position im Strafraum brachte, doch sein Abschluss ins kurze Ecke parierte VfL-Keeper Philipp Kühn souverän (42.).

Somit gingen die Osnabrücker verdient mit 1:0 in die Pause, während der VfB gewaltig Luft nach oben hatte.

VfB Stuttgart fehlte es an Effizienz gegen den VfL Osnabrück

Stuttgarts Philipp Klement (r) und Osnabrücks Felix Agu kämpfen um den Ball.
Stuttgarts Philipp Klement (r) und Osnabrücks Felix Agu kämpfen um den Ball.  © dpa/Guido Kirchner

Zu Beginn der zweiten Hälfte bemühte sich der VfB, allerdings gelang es den Schwaben einfach nicht, Tempo ins Spiel zu bekommen. Darum wirkte der Ballbesitz-Fußball der Stuttgarter sehr behäbig.

Dies änderte sich ab der 60. Minute. Plötzlich stürmte der VfB mit Powerplay in Richtung Osnabrücker Tor und ließ den Niedersachsen kaum noch Luft zum Atmen.

So hatte Joker Hamadi Al Ghaddioui umgehend die Riesenchance per Kopf den Ausgleich zu erzielen, doch VfL-Keeper Kühn rettete mit einer Glanzparade (64.).

Es machte sich wieder das große VfB-Manko, nämlich die mangelnde Chancenverwertung, bemerkbar. In der 70. fiel Gonzalez überraschend der Ball auf den Fuß, sodass er ihn nur noch reinschieben musste.

Doch der Argentinier bekam keinen Druck hinter die Kugel und für Osnabrücks Torwart Kühn war es ein Leichtes, das Leder aufzunehmen. Es war zum Verzweifeln, wie der VfB in den Schlussminuten reihenweise seine Gelegenheiten vergab. Am Ende verlor man deshalb gegen den VfL Osnabrück mit 0:1 (0:1).

Somit mussten die Schwaben nach der Pleite gegen den SV Wehen Wiesbaden schon die zweite Pleite gegen einen Aufsteiger hinnehmen.

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0