"Kein Bonusspiel": Kann der VfB Tabellenführer BVB vom Thron stoßen?

Stuttgart - Für den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart steht am Samstag (15.30 Uhr) ein richtiger Kracher vor der Tür!

Mittlerweile wieder ein Faktor im Spiel des VfB: Ex-Dortmunder Gonzalo Castro.
Mittlerweile wieder ein Faktor im Spiel des VfB: Ex-Dortmunder Gonzalo Castro.  © DPA

Die Schwaben sind am 25. Spieltag beim Tabellenführer Borussia Dortmund zu Gast.

Es gibt leichtere Aufgaben für eine abstiegsbedrohte Mannschaft wie den VfB, allerdings auch schlechtere Zeitpunkte, um auf den Spitzenreiter Dortmund zu treffen.

Schließlich kriselt es bei den Schwarz-Gelben, die am vergangenen Spieltag gegen Stuttgarts Abstiegsmitkonkurrent FC Augsburg eine 1:2-Niederlage kassierten.

Dies sieht VfB-Trainer Markus Weinzierl allerdings ganz anders: So bewertet es der 44-jährige Niederbayer eher als einen Nachteil, dass der BVB gegen die Stuttgarter unbedingt Punkten muss.

Für die Schwaben gilt dagegen vor allem im ehemaligen Westfalenstadion nicht übermütig zu werden, trotz der kleinen Euphorie, die seit dem 5:1-Kantersieg über Hannover 96 rund um die Mercedesstraße zu spüren ist.

Will mal wieder überraschen, dieses Mal gegen den BVB: VfB-Coach Markus Weinzierl.
Will mal wieder überraschen, dieses Mal gegen den BVB: VfB-Coach Markus Weinzierl.  © DPA

Denn die brutale Offensiv-Maschine um Marco Reus, Jaden Sancho, Mario Götze und Paco Alcácer lief beim Champions-League-Aus des BVB gegen Totteham schon wieder ganz schön heiß - einzig an der Torchancen-Ausbeute scheiterten die Dortmunder am Dienstag.

VfB-Coach Weinzierl stellte am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor allem die brutale Heimstärke der Schwarz-Gelben heraus: "Mit den Zuschauern im Rücken ist es brutal schwer zu bestehen." Die Borussen haben 32 der 36 möglichen Punkte vor heimischer Kulisse ergattert.

Außerdem haben die Dortmunder ein "unheimliches Potential", so Weinzierl, der auch die BVB-Pleite bei seinem Ex-Club Augsburg live im Stadion miterlebte.

Doch Weinzierl stellte trotz großen Respekt gegenüber dem Tabellenführer klar: "Es ist kein Bonusspiel" und "es sind drei Punkte zu vergeben."

Klar ist auch: Der BVB steht im Meisterschaftskampf unter Druck und muss sich erst in dieser Situation beweisen.

Schließlich verspielte der BVB einen satten Neun-Punkte-Vorsprung auf die Bayern, die seit dem letzten Spieltag punktgleich mit dem Tabellenführer sind.

Von diesem Druck will Dortmunds Trainer Lucien Favre allerdings nichts wissen. Beziehungsweise gab er bei der BVB-Pressekonferenz vor, den deutschen Begriff "Druck" nicht zu kennen.

Wenn es nach dem VfB geht, wird er ihn spätestens am Samstag nach der Partie kennen, sollten die Schwaben im Ruhrpott überraschen.

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