Er will der neue VfB-Präsident werden: "Extrem klare Haltung gegen Rechts"

Schorndorf - Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer würde sich im Fall seiner Wahl auch als Präsident des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart politisch deutlich positionieren.

Wolfgang Dietrich (Vordergrund) trat am 15. Juli von seinem Amt als Präsident des VfB Stuttgart zurück.
Wolfgang Dietrich (Vordergrund) trat am 15. Juli von seinem Amt als Präsident des VfB Stuttgart zurück.  © Christoph Schmidt/dpa

"Ich habe eine extrem klare Haltung gegen Rechts", sagte der 51 Jahre alte SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Beim DFB-Pokalspiel des VfB bei Hansa Rostock am 12. August habe er im Fernsehen etwa ein Banner mit altdeutscher Schrift und fragwürdigem Aufdruck im Stadion gesehen (TAG24 berichtete). "Da dachte ich, mich trifft der Schlag", erzählte er.

"Als Präsident hätte ich da sofort was gesagt, da musst du etwas sagen." Eine solche Positionierung würde er sich gerade von erfahrenen Profifußballern wie beispielsweise Mario Gomez auch wünschen.

Klopfer hatte seine Bewerbung um das Präsidenten-Amt beim Fußball-Zweitligisten vier Tage nach dem Rücktritt von Ex-Clubchef Wolfgang Dietrich Mitte Juli öffentlich gemacht (TAG24 berichtete).

Bis zum 15. September können sich interessierte Mitglieder des Fußball-Zweitligisten unter gewissen Voraussetzungen noch bewerben. Daneben können dem Vereinsbeirat des Clubs auch andere geeignete Mitglieder vorgeschlagen werden.

Anschließend will das Gremium zwei Kandidaten auswählen, die sich auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember zur Wahl stellen werden.

Matthias Klopfer (51, SPD) ist Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und will bei der Wahl des neuen VfB-Präsidenten kandidieren.
Matthias Klopfer (51, SPD) ist Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und will bei der Wahl des neuen VfB-Präsidenten kandidieren.  © Thomas Niedermüller/dpa

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