VfB Stuttgart wird Japaner Wataru Endo verpflichten, Gonzalez verletzt

Stuttgart - Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart wird laut dem Sportdirektor Sven Mislintat den japanischen Defensivspieler Wataru Endo verpflichten.

St. Paulis Henk Veerman (M) und Stuttgarts Borna Sosa (l) und Atakan Karazor kämpfen um den Ball, während Stuttgarts Wataru Endo (hinten l) zuschaut. Die Partie endete 1:1.
St. Paulis Henk Veerman (M) und Stuttgarts Borna Sosa (l) und Atakan Karazor kämpfen um den Ball, während Stuttgarts Wataru Endo (hinten l) zuschaut. Die Partie endete 1:1.  © dpa/Christian Charisius

"Natürlich lassen wir uns das nicht entgehen", sagte Mislintat am Samstag im Anschluss an das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue (3:0).

Endo war zu Saisonbeginn vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden ausgeliehen worden.

Die Kaufoption sei mit 1,7 Millionen Euro relativ niedrig, sagte Mislintat. "Das ist stemmbar", sagte er. Endo fühle sich auch wohl beim VfB.

In den nächsten Tagen solle die Verpflichtung offiziell kommuniziert werden. "Wir werden das sauber mit St. Truiden besprechen, aber wir haben da komplett das Heft des Handelns in der Hand", sagte Mislintat.

Der 26-Jährige kann in der Defensive flexibel eingesetzt werden. Gegen Aue spielte er in der Innenverteidigung. Endo sei ruhig und aufgeräumt, "als Spieler und Person unheimlich wertvoll", sagte Mislintat.

Auch wertvoll für den VfB Stuttgart ist Nicolas Gonzalez, der in der Partie gegen Aue in der 40. Minute verletzt raus musste. Laut Mislintat könne es sich bei der Verletzung um eine Zerrung oder einen Faserriss handeln.

Allerdings hofft der Sportdirektor, dass der Argentinier bis zum nächsten Spiel in Bochum wieder fit ist. Bis dahin ist immerhin noch ein bisschen Zeit.

Nach den vielen englischen Wochen zuletzt müssen die Schwaben erst übernächsten Montag wieder ran.

Nicolas Gonzalez (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Dimitrij Nazarov (r.) von Erzgebirge Aue.
Nicolas Gonzalez (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Dimitrij Nazarov (r.) von Erzgebirge Aue.  © DPA/ Tom Weller

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