VfB: Warum Klinsi nicht neuer Coach wird und wie gut Weinzierl wirklich ist!

Stuttgart - Seit Sonntag steht der VfB Stuttgart mal wieder ohne Trainer da (TAG24 berichtete), weshalb die Gerüchteküche rund um den neuen Coach gewaltig brodelt.

Nicht nur beim VfB eine Legende: Jürgen Klinsmann (54) schoss bei der WM 1998 für Deutschland den 1:1-Ausgleich im Duell mit Mexiko.
Nicht nur beim VfB eine Legende: Jürgen Klinsmann (54) schoss bei der WM 1998 für Deutschland den 1:1-Ausgleich im Duell mit Mexiko.  © DPA

Viele Namen werden gehandelt, doch wirklich ernst zu nehmen sind wenige.

Viele VfB-Fans wünschen sich wohl Jürgen Klinsmann (54) als neuen Trainer, der zuletzt erst bekundet hat, sich beim VfB immer wohlgefühlt zu haben.

Doch ein Amt im Verein hat er im September in einem Interview mit der Bild ausgeschlossen: "Ich bin erst einmal Fan des VfB, verfolge auch in den USA alle Spiele im TV oder am Radio. Telefoniere häufig mit Karl Allgöwer und Guido Buchwald (VfB-Legenden). Aber ein Amt im Verein? Das ist von mir nicht geplant."

Allerdings weiß "Klinsi" auch: "Man soll nie nie sagen". Im Fußball sowieso nicht.

Wahrscheinlicher ist jedoch eine andere Option:

Markus Weinzierl Weinzierl (43) war im Januar schon der Favorit auf den Trainerposten beim VfB Stuttgart.
Markus Weinzierl Weinzierl (43) war im Januar schon der Favorit auf den Trainerposten beim VfB Stuttgart.  © DPA

So ist der Ex-Schalker und ehemaliger Augsburg-Coach Markus Weinzierl (43) wohl der Favorit auf den Posten. Dessen größter Erfolg ist die Etablierung des FC Augsburg als Bundesligisten.

In der Saison 2012/13 rettete er die Augsburger vor dem Abstieg, die nach der Hinrunde nur neun Punkte auf dem Konto hatten. Bis heute schaffte es kein Verein mit so wenigen Punkten nach der Hinrunde nicht abzusteigen.

In der Saison 2014/15 führte Weinzierl den FCA sogar in die Europa League. Dort schied man gegen Jürgen Klopps FC Liverpool im Sechzehntel-Finale aus.

Aufgrund seines großen Erfolgs mit den Augsburgern weckte er Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. 2016 wechselte er somit zum FC Schalke 04. Doch im Ruhrpott bei den Gelsenkircklinsihenern sollte Weinzierl nicht glücklich werden. Erst startete er mit fünf Niederlagen in Folge und landete schließlich mit den Knappen nur auf dem zehnten Tabellenplatz. 43 Punkte waren für Schalke 04 einfach zu wenig, weshalb Weinzierl nach einem Jahr schon wieder gehen musste.

Für den VfB Stuttgart bleibt somit zu hoffen, dass Weinzierl wieder an Augsburger Zeiten anknüpfen kann - falls er wirklich neuer VfB-Coach werden sollte.

Besonders spricht für Weinzierl, dass er nach der Entlassung des ehemaligen VfB-Coach Hannes Wolf im Januar 2018 bereits schon mal die Wunschlösung für die VfB-Verantwortlichen gewesen sein soll. Damals machte die vertragliche Bindung an Schalke 04 den Schwaben noch einen Strich durch die Rechnung.

Dieser ist mittlerweile aufgelöst, weshalb nichts mehr gegen eine Anstellung Weinzierls beim VfB Stuttgart spricht - Ende dieser Woche soll eine Entscheidung um den begehrten Trainerstuhl stehen.


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