Gefährliche Orte im Visier: Videoüberwachung kommt "zeitnah"

Mehr Videoüberwachung soll Verbrechen reduzieren.
Mehr Videoüberwachung soll Verbrechen reduzieren.

Berlin - Kurz vor der Bundestagswahl macht Innensenator Andreas Geisel (51, SPD) ernst mit seinen Ankündigungen zum verstärkten Einsatz von Videoüberwachung.

Schon bald sollen an Berliner Orten mit viel Kriminalität die neu angeschafften mobilen Kameras eingesetzt werden. Am Donnerstag stellen Geisel und Polizeipräsident Klaus Kandt (57) am RAW-Gelände in Friedrichshain die Technik der Öffentlichkeit vor, wie die Senatsinnenverwaltung am Dienstag mitteilte.

Geisel habe inzwischen die zehn Orte, die als kriminalitätsbelastet eingestuft sind, besucht, "um sich persönlich einen Eindruck von der jeweiligen Situation zu verschaffen".

Die mobilen Videowagen sollen je nach Bedarf "zeitnah" zunächst an fünf Orten, etwa dem Kottbusser Tor in Kreuzberg, dem Leopoldplatz in Wedding, dem Alexanderplatz oder dem RAW-Gelände mit seinen Kneipen, aufgebaut werden (TAG24 berichtete). Die Polizei hofft auf einen Abschreckungseffekt gegen Taschendiebe und andere Kriminelle.

Derzeit versucht die Polizei, mit vielen Einsatzkräften besonders am Wochenende die Kriminalität zurückzudrängen. Mobile oder auch fest aufgestellte Kameras wären auf Dauer billiger.


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