Viel Arbeit fürs Rathaus: Das sind die größten offenen Baustellen von Dresden

Dresden - Dresden ist in ein neues Jahrzehnt gestartet. Und das wird das Gesicht der Stadt an vielen Stellen verändern. Denn die Liste der Großprojekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen, ist lang. Eine Auswahl.

Seit Jahren soll die Königsbrücker Straße saniert werden. 2021 könnte es so weit sein.
Seit Jahren soll die Königsbrücker Straße saniert werden. 2021 könnte es so weit sein.  © Thomas Türpe

Neben der Stadtbahn 2020, deren Fertigstellung wohl in die 30er-Jahre fallen wird (TAG24 berichtete), wird der Rathaus-Neubau das größte Projekt in der Innenstadt. Bis Mitte des Jahrzehnts soll das neue Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz fertig sein.

Ob dieser Termin gehalten werden kann, ist allerdings mehr als fraglich. Denn die Stadtverwaltung sucht noch nach einem Generalunternehmer für die Planung und den Bau.

Auf der anderen Elbseite werden sich das Königsufer und der Neustädter Markt in den nächsten zehn Jahren wohl einige Veränderungen erfahren. Wie stark die ausfallen, hängt davon ab, ob der Neustädter Markt nun bebaut wird oder nicht.

Unabhängig davon kündigte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) im Herbst an, dass die Brunnen saniert und der Platz umgestaltet werden soll.

Welche Zukunft hat der Fernsehturm?

Wo jetzt noch Hunderte Autos parken, soll in fünf Jahren das neue Verwaltungszentrum der Stadt stehen.
Wo jetzt noch Hunderte Autos parken, soll in fünf Jahren das neue Verwaltungszentrum der Stadt stehen.  © Thomas Türpe

Bereits Mitte des Jahres soll der Wiederaufbau des Narrenhäusels an der Augustusbrücke beginnen. Nächste Woche will Bauunternehmer Frank Wießner (46) das Grundstück offiziell kaufen.

Das im wahrsten Sinne größte Projekt ist die Wiederbelebung des Fernsehturms. In der Stadtverwaltung wird dafür derzeit an einem Verkehrskonzept gearbeitet. Das soll im ersten Halbjahr fertig werden, kündigt Stadtsprecher Kai Schulz (45) an.

Die Deutsche Funkturm GmbH als Eigentümer des Turms arbeitet unterdessen an den Kriterien für die Ausschreibung, mit der ein Betreiber gefunden werden soll. Interessenten gebe es bereits, teilte das Unternehmen kürzlich mit. Einen Zeitplan, wann der 1991 geschlossene Turm wieder öffnet, gibt es aber noch nicht.

Auch die schier unendliche Geschichte der Königsbrücker Straße soll im neuen Jahrzehnt ein gutes Ende finden. Wenn alles glatt geht, könnte 2021 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Titelfoto: Thomas Türpe

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