Viel zu teuer! Das ist der überbezahlteste Star in Hollywood

Mark Wahlberg war 2017 der Bestverdiener unter den Hollywoodstars. Seine Filme waren an den Kinokassen aber nur mäßig erfolgreich.
Mark Wahlberg war 2017 der Bestverdiener unter den Hollywoodstars. Seine Filme waren an den Kinokassen aber nur mäßig erfolgreich.  © DPA

Los Angeles - Die Topstars in Hollywood werden bekanntlich mit Dollar-Millionen geradezu überschüttet. Dass deshalb aber in den Kinos automatisch die Kassen klingeln, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin "Forbes" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jahr für Jahr die überbezahltesten Schauspieler der Traumfabrik zu küren. Und wie immer, so sind es auch 2017 wieder die ganz großen Namen, die ihre Gage nicht wirklich wert waren.

Angeführt werden die Top Fünf von Mark Wahlberg, der damit gleichzeitig der best- und der überbezahlteste Darsteller Hollywoods ist. Satte 68 Millionen Dollar strich der 46-Jährige für seine drei jüngsten Filme ein.

Aber für jeden Dollar, über den sich Wahlberg freuen durfte, spielten seine Filme nur laue 4,4 Dollar an den Kinokassen ein. Ganz mies schnitt dabei das Drama "Boston" ab, das 50 Millionen Dollar kostete, aber nur 45 Dollar einnehmen konnte.

Filmstudios, die Geld verdienen wollen, sollten da lieber auf Chris Evans setzen.
Filmstudios, die Geld verdienen wollen, sollten da lieber auf Chris Evans setzen.  © DPA

Nicht viel besser als Wahlberg erging es seinem britischen Kollegen Christian Bale, bei dessen Filmen die Studios an jedem Dollar Gage 6,7 Dollar verdienen konnten. Es folgen Channing Tatum (7,6 Dollar), Denzel Washington (10,4 Dollar) und Brad Pitt (11,5 Dollar).

Zum Vergleich: Der Schauspieler, der 2016 den Studios das meiste Geld eingebracht hatte, war "Avengers"-Star Chris Evans. Für einen Dollar Gage spülte der 36-Jährige 135,8 Dollar in die Kinokassen. Für 2017 steht diese "Forbes"-Liste noch aus.

Und so wird die Liste erstellt: Forbes berücksichtigt für die Rechnung die jüngsten drei Spielfilme jedes Schauspielers vor dem 1. Juni des betreffenden Jahres. Bei jedem Film werden die Produktionskosten vom Einspielergebnis abgezogen und durch die Gage des jeweiligen Schauspielers geteilt.

Weibliche Stars werden in der Liste von "Forbes" übrigens auch berücksichtigt. Da Frauen in Hollywood aber immer noch wesentlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, tauchen sie bei den überbezahltesten Schauspielern so gut wie nie auf.


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