Viele Hinweise, aber kein Zugriff: Gefährlicher Straftäter weiter auf der Flucht

Neustadt - Der aus der forensischen Psychiatrie in Neustadt in Holstein geflohene Straftäter (TAG24 berichtete) ist weiter auf der Flucht.

Der Gesuchte ist offenbar gefährlich.
Der Gesuchte ist offenbar gefährlich.  © Polizeidirektion Lübeck

Das sagte ein Polizeisprecher am Montag. Es seien aber diverse Hinweise eingegangen.

Der Gesuchte, ein 36 Jahre alter Flensburger, hatte in der Nacht zu Sonntag das verschlossene und gesicherte Fenster seines Zimmers aufgebrochen, sich aus dem Fenster abgeseilt und einen etwa 2,50 Meter hohen Zaun überwunden.

"Der Entwichene gilt als ausgesprochen gefährlich und gewaltbereit", hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Flensburg und der Polizeidirektion Lübeck am Sonntag.

Warum der Mann als gefährlich gilt und so gewaltbereit ist, konnte die Sprecherin der Flensburger Staatsanwaltschaft, Stephanie Gropp, gestern nicht konkret sagen. Im Maßregelvollzug untergebrachte Straftäter würden in regelmäßigen Abständen von Psychiatern begutachtet, hieß es.

Die Behörden warnten davor, direkt auf den Flüchtigen zuzugehen. Der 36-Jährige war den Angaben zufolge am 17. Dezember 2008 vom Landgericht Flensburg wegen schwerer Brandstiftung verurteilt und in die Klinik eingewiesen worden.

Wer Hinweise hat, wendet sich an die Polizei in Lübeck unter der Telefonnummer 0451-1314604 oder jede andere Polizeidienststelle.

Ein Justizbeamter steht vor einem Gerichtssaal im Hamburger Strafjustizgebäude (Symbolbild).
Ein Justizbeamter steht vor einem Gerichtssaal im Hamburger Strafjustizgebäude (Symbolbild).  © DPA

Update, 3. April

Wie die Staatsanwaltschaft Flensburg und die Polizeidirektion Lübeck am heutigen Mittwoch gemeinsam mitteilten, wurde der Gesuchte nach intensiven Fahndungsmaßnahmen durch die rheinland-pfälzische Polizei festgenommen.

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