Vier Hunde seit Tagen vermisst, dann taucht ein blutverschmierter Mann auf

David (Kentucky) - "Haben sie mal eine Zigarette für mich?" Ein Hundebesitzer aus Kentucky war fassungslos, als sein Nachbar Jonathan D. Watkins (38) vor ihm stand und ihm diese Frage stellte - denn sein Körper war mit Blut übersät.

Jonathan D. Watkins (38) nach seiner Festnahme.
Jonathan D. Watkins (38) nach seiner Festnahme.  © Floyd Detention Center

Statt ihm die gewünschte Zigarette zu geben, wollte der Hundebesitzer wissen, wo das ganze Blut herkam. Die Antwort, die ihm der 38-Jährige am 23. Dezember gab, war für den Mann so absurd, dass er sie zunächst nicht glaubte.

Watkins gab nämlich unverblümt zu, dass er gerade vier Hunde erstochen und gehäutet hatte, berichtet aktuell "FOX News". Später beobachtete der Nachbar dann zu seinem Entsetzen, wie Watkins auf seiner Veranda tatsächlich mit gehäuteten Tierkadavern hantierte und alarmierte die Polizei.

Ein Staatspolizist kam schließlich zu Hilfe, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Der verstörte Nachbar berichtete ihm, was er gesehen hatte und, dass sowohl er als auch ein weiterer Nachbar seit Tagen ihre insgesamt vier Hunde vermissen würden.

Daraufhin ging der Staatspolizist zu Watkins Haus und stellte den Mann vor Ort zur Rede. Der Beschuldigte war noch immer voller Blut und hielt ein großes Jagdmesser in seiner Hand.

Auf die Frage, was er gerade veranstaltete, antwortete Watkins: "Ich mache mir einen Hundemantel."

Jonathan D. Watkins vermutlich psychisch krank

Der Staatspolizist hakte nach und wollte wissen, ob es sich bei den Hunden um die vier vermissten Vierbeiner seiner Nachbarn handelte. Watkins bestätigte dies und erklärte: "Ja, es ist nichts Falsches daran, wenn ich mir einen Pelzmantel aus ihnen mache."

Daraufhin nahm der Polizist den Mann fest. Während dessen erster Anhörung am 27. Dezember, ernannte der Richter vom Bezirksgericht Floyd, Jimmy R. Marcum, einen öffentlichen Verteidiger für Watkins und ordnete an, diesen ohne Kaution festzuhalten.

Der Richter ordnete außerdem an, dass Watkins sich einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen müsse. In seiner Nachbarschaft soll der Tierquäler bereits vor den Verbrechen als psychisch auffällig gegolten haben.

Watkins wird sich jetzt in vier Fällen wegen Folter an Hunden verantworten müssen. Er wird derzeit im "Floyd County Detention Center" in Kentucky festgehalten.

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