Schon wieder Knochen-Fund beim Pilze-Sammeln

Der Fundort bei Viernheim wurde abgesperrt und nach weiteren Spuren durchsucht (Symbolbild).
Der Fundort bei Viernheim wurde abgesperrt und nach weiteren Spuren durchsucht (Symbolbild).  © dpa/Kathleen Sturm

Viernheim - Ein Mann suchte Pilze im Wald und stieß dabei auf mutmaßlich menschliche Knochen. Es wäre nicht der erste Leichenfund in der aktuellen Pilzsaison.

Der jüngste Fall ereignete sich am Samstag in einem Waldstück bei Viernheim. Ein Pilzsammler stieß auf eine Tasche. Darin befanden sich Knochen, "bei denen es sich nach erstem Anschein um menschliche Überreste handeln könnte", teilten das Polizeipräsidium Südhessen und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag mit. Die Kriminalpolizei ermittelt. Nähere Details zu dem Fall sind aktuell nicht bekannt.

Erst Anfang September hatten Männer in einem Wald bei Gräfendorf ein menschliches Skelett gefunden (TAG24 berichtete). Ende August hatten Pilzsammler im Stadtwald von Marburg einen stark verwitterten menschlichen Schädel entdeckt (TAG24 berichtete) und bereits Anfang August hatten Pilzsammler in Nordhessen einen grausigen Fund im Wald gemacht (TAG24 berichtete).

In der Regel kann die Polizei die Identität der Knochen schnell in Erfahrung bringen. In Bezug auf den jüngsten Fund in Viernheim laufen die Ermittlungen aber noch.

Die Pilzsaison dauert in jedem Fall noch bis in den November hinein an.

Titelfoto: dpa/Kathleen Sturm


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