Sie kauerten sich verzweifelt aneinander: Hunde zum Sterben ausgesetzt

Vineland (New Jersey) - Ein Autofahrer aus der US-Stadt Vineland traute seinen Augen nicht, als er Anfang Mai fünf vollkommen verwahrloste Hunde am Straßenrand sah, die sich verzweifelt aneinander kauerten.

Die Hunde sollen etwa 5-6 Monate alt sein.
Die Hunde sollen etwa 5-6 Monate alt sein.  © Facebook/Screenshot/South Jersey Regional Animal S

Der Mann bremste sofort und informierte die örtliche Tierschutzbehörde - das "South Jersey Regional Animal Shelter". Als der zuständige Beamte vor Ort eintraf, um die Vierbeiner ins Tierheim zu bringen, änderte er bei deren Anblick sofort seine Meinung.

Er brachte sie stattdessen direkt zum Tierarzt, berichtet "The Dodo". Alle fünf Hunde litten an Räude, Augeninfektionen, geschwollenen Pfoten und offenen Wunden am ganzen Körper. Sie waren auch unglaublich ausgemergelt und vernachlässigt worden.

Nachdem die Vierbeiner vom Tierarzt behandelt worden waren, wurden sie ins Tierheim gebracht, wo die Mitarbeiter ihren Augen kaum trauten. Denn die Tiere waren trotz ihrer schrecklichen Erlebnisse noch immer sehr zutraulich und begrüßten ihre Retter mit großer Freude.

"Sie waren alle sehr süß bei der Aufnahme, trotz ihres Zustands", sagte Kathleen Leary, Einsatzleiterin des regionalen Tierheims in South Jersey, gegenüber "The Dodo". "Sie wedelten mit dem Schwanz und leckten uns die Gesichter."

Kathleen Leary hofft, dass die Verantwortlichen gefunden werden

Einige der Vierbeiner hatten praktisch kein Fell mehr.
Einige der Vierbeiner hatten praktisch kein Fell mehr.  © Facebook/Screenshot/South Jersey Regional Animal S

Die Hunde sollen noch sehr jung sein, etwa fünf bis sechs Monate alt. Aufgrund ihrer schlechten körperlichen Verfassung wissen die Verantwortlichen derzeit noch nicht einmal welcher Rasse sie angehören.

"Sie bekommen Antibiotika, Augenmedikamente sowie medizinische Bäder und werden wöchentlich von unserem Tierarzt überprüft", sagte Kathleen Leary. Den Umständen entsprechend, soll es den Vierbeinern gut gehen.

"Ihre kleinen Persönlichkeiten kommen nun zum Vorschein, sie scheinen alle gut mit anderen Hunden umgehen zu können und Menschen zu lieben", so Leary weiter.

In etwa einem Monat sollen die Tiere an neue Besitzer weitervermittelt werden. Allerdings hängt der konkrete Zeitpunkt davon ab, wie gut sich die Hunde bis dahin entwickelt haben.

"Wir versuchen auch herauszufinden, wer ihnen das angetan hat und natürlich machen wir uns Sorgen darüber, in welchem ​​Zustand sich die Eltern der Hunde möglicherweise befinden."

Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden.

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