Hier wird fürs Hexenfeuer eine Gebühr fällig

Adorf - Wer zündeln will, muss zahlen: Die Stadt Adorf im Vogtland erhebt in diesem Jahr eine Gebühr von 30 Euro für die Genehmigung von Brauchtumsfeuern.

Adorfs Bürgermeister Rico Schmidt (42, SPD) will die Zahl der Osterfeuer in seiner Stadt eindämmen.
Adorfs Bürgermeister Rico Schmidt (42, SPD) will die Zahl der Osterfeuer in seiner Stadt eindämmen.  © Maik Börner

Gemeint sind die am 30. April stattfindenden Feuer in der Walpurgisnacht, im Vogtland auch "Besenbrennen", "Hexen- oder Höhenfeuer" genannt.

"Aufgrund der zahlreichen Anträge im vergangenen Jahr haben wir uns in diesem Jahr entschieden, eine Gebühr von 30 Euro zu erheben", so Adorfs Bürgermeister Rico Schmidt (42, SPD). Fast 200 Anträge, auch für private Lagerfeuer, mussten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes im vergangenen Jahr prüfen. Damit sei ein erheblicher Arbeits- und Verwaltungsaufwand verbunden, so der Bürgermeister.

"Ich hoffe, dass es so vielleicht nur ein Osterfeuer pro Ortsteil gibt. Das soll ja auch das Ziel sein, dass sich die Leute alle an einem zentralen Ort treffen und dort gemeinsam dieses Brauchtum feiern."

30 Euro Gebühr werden für ein Feuer in Adorf fällig.
30 Euro Gebühr werden für ein Feuer in Adorf fällig.  © Imago

Titelfoto: Imago

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