Vermisster Jäger löst Großeinsatz der Polizei aus

Bad Brambach - Ein Jäger im Wald verschollen - darum startete die Polizei eine große Suche im Grenzgebiet um Bad Brambach und Markneukirchen.

Auch mit Suchhunden war die Polizei vor Ort. (Symbolbild)
Auch mit Suchhunden war die Polizei vor Ort. (Symbolbild)  © Harry Härtel/Haertelpress

Am Ende war alles gut, der vermisste Jägersmann wurde lebend gefunden.

Der Jagdmann (72) aus Tschechien nahm in der Nacht zu Dienstag an einem Jagdausflug auf tschechischer Seite teil. Schon gegen Mitternacht suchten seine Kollegen den Mann, am Morgen meldeten sie den 72-Jährigen als vermisst.

Doch erste Suchmaßnahmen blieben erfolglos.

Darum schaltete die tschechische Polizei am Nachmittag über das gemeinsame Zentrum in Petrovice die deutschen Kollegen ein. Die Jäger vermuteten, dass ihr Landsmann gesundheitliche Probleme haben könnte und sich verlaufen habe. Vielleicht bis nach Deutschland.

In Windeseile organisierte die Zwickauer Polizei eine große Suchaktion. Eigene Mitarbeiter, Beamte der Bereitschafts- und Bundespolizei, zwei Polizeihubschrauber, Suchhunde von Polizei und DRK, Feuerwehrleute aus Rohrbach und Polizeifachschüler, alles in allem rund 120 Frauen und Männer streiften durch die Wälder.

Mittwochvormittag fanden die Suchmannschaften aus Tschechien den gesuchten Jäger lebend in einem Wald bei Luby (Schönbach).

Der Zwickauer Polizeisprecher Christian Schünemann (35) freute sich über den Sucherfolg: "Das war wieder ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit der Polizei in Tschechien und Sachsen. Zum Glück mit einem Happy End."

Die Polizei startete eine große Suche im Grenzgebiet um Bad Brambach und Markneukirchen. (Symbolbild)
Die Polizei startete eine große Suche im Grenzgebiet um Bad Brambach und Markneukirchen. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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