Volksverhetzung! Pegida-Redner zu 11.700 Euro Strafe verdonnert

Akif Pirincci (57) am 19. Oktober 2015 auf dem Theaterplatz.
Akif Pirincci (57) am 19. Oktober 2015 auf dem Theaterplatz.


Dresden - Die Rede von Schriftsteller Akif Pirincci (57, "Felidae") bei einer PEGIDA-Veranstaltung war offiziell volksverhetzend. Zu dieser Einschätzung kam jetzt das Amtsgericht Dresden und verhängte eine Strafe von 11.700 Euro!

Pirincci kann noch Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen.

Akif Pirincci hatte am 19. Oktober 2015 auf dem Theaterplatz eine etwa halbstündige Hetzrede gehalten (TAG24 berichtete). Der Schriftsteller nannte Flüchtlinge unter anderem „Invasoren“ und „künftige Schlächter“.

Das Amtsgericht argumentierte, dass er damit bewusst das gesellschaftliche Klima gegen Muslime aufgeheizt habe und muslimischen Flüchtlingen das Menschsein abspreche.

„Sie wollen mit Ihren Schmähungen diese Menschen damit im Kern ihrer Persönlichkeit herabwürdigen“, so die Erklärung der Richter in dem Strafbefehl. Pressesprecherin Birgit Keeve, Richterin am Amtsgericht, bestätigte gegenüber TAG24 den Strafbefehl.

Akif Pirincci teilte bereits auf seiner Facebookseite mit, Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt zu haben. „Ich werde daraus eine der größten Mediennummern machen, derer es hierzulande je gegeben hat“, so seine Ankündigung. Die Medien hatte er in der gleichen Rede noch als „Lügenpresse“ beleidigt.

So reagierte der Schriftsteller bei Facebook:

Und das twitterte Pirincci damals vor dem Auftritt:


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