Autsch! DSC kassiert böse Pleite in Stuttgart

Beim DSC lief am Sonnabend nicht viel rund.
Beim DSC lief am Sonnabend nicht viel rund.

Von Steffen Grimm

Stuttgart - Der DSC hat innerhalb von drei Tagen die zweite 0:3-Pleite kassiert. Der Niederlage im letzten Champions-League-Gruppenspiel beim Starensemble von Fenerbahce Istanbul folgte am Sonnabend ein überraschendes 0:3 (20:25, 12:25, 20:25) beim bisherigen Bundesliga-Sechsten Allianz Stuttgart.

Spannend war das Spiel vor 1920 Zuschauern in der SCHARRena nach wechselnder Führung nur bis zum 18:18 im ersten Satz. Dann glänzten die Gastgeberinnen mit fünf Punkten in Folge. Als Kristina Mikhailenkos Angriff von Allianz abgeblockt wurde, war der erste Durchgang entschieden - 20:25.

Einen starken Lauf hatten die Stuttgarterinnen auch zu Beginn des zweiten Satzes. Ihre Aufschläge und Angriffe saßen, der DSC leistete sich viel zu viele Fehler und lag schnell 0:5 und 4:10 hinten.

Alexander Waibl versuchte immer wieder, seine Mannschaft wachzurütteln und doch noch auf die Siegerstraße zu bringen.
Alexander Waibl versuchte immer wieder, seine Mannschaft wachzurütteln und doch noch auf die Siegerstraße zu bringen.

Chefcoach Alex Waibl reagierte und wechselte fleißig, aber ohne Erfolg. Das 12:25 tat den Gästen mächtig weh.

Im dritten Durchgang rafften sie sich nach dem 5:12 zwar noch einmal auf und kämpften sich auf 18:19 heran. Doch dann setzte Michelle Bartsch, mit 15 Punkten einmal mehr die Dresdner Topscorerin, einen Aufschlag ins Aus und patzte bei der Annahme - da waren es wieder drei Punkte Rückstand.

Am Ende sorgte ein Block von Allianz-Kapitän Kim Renkema für die Entscheidung. Der DSC verlor den dritten Satz mit 20:25 und das Spiel in nur 74 Minuten mit 0:3.

Die Dresdnerinnen waren bitter enttäuscht. Als Michelle als wertvollste Spielerin der Gäste mit der Silbermedaille ausgezeichnet worden war, knallte sie die wenig später frustriert auf den Boden. Meistertrainer Alex Waibl sagte: „Stuttgart hat sehr, sehr gut gespielt, wir hatten keine Chance. Wir haben zu wenig im Angriff gemacht.“

Am 28. Februar stehen sich beide Mannschaften das nächste Mal gegenüber - im Pokalfinale in Mannheim.

Michelle Bartsch (rechts) war mit 15 Punkten einmal mehr beste Scorerin des DSC.
Michelle Bartsch (rechts) war mit 15 Punkten einmal mehr beste Scorerin des DSC.

Fotos: Tom Bloch


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