Nach Krimi in Israel: Für DSC-Schmetterlinge geht's nun in die Schweiz

Zuspielerin Mareen Apitz und ihre Teamkolleginnen reisen nun in die Schweiz.
Zuspielerin Mareen Apitz und ihre Teamkolleginnen reisen nun in die Schweiz.  © Lutz Hentschel

Dresden - "Aufgrund der geografischen Lage wäre mir im Achtelfinale die Schweiz etwas lieber als Israel." Das war die Ansage von DSC-Chefcoach Alex Waibl nach dem 3:0-Sieg seiner Mannschaft bei Frankreichs Pokalsieger Pays d'Aix Venelles VB und dem Einzug in die nächste Runde des europäischen CEV-Cups mit Blick auf den kommenden Gegner. Doch am Dienstagabend wurde es eine enge Kiste, bevor Waibls Wunsch in Erfüllung ging.

Weil der israelische Vertreter Hapoel Kfar Saba nach dem 1:3 in der Alpenrepublik bei TS Volley Düdingen im Rückspiel aufdrehte und mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:22) gewann. Damit musste die Entscheidung darüber, wer der DSC-Kontrahent wird, im Golden Set fallen. Da führte Hapoel 9:8, verlor aber noch mit 13:15. Die tapfer kämpfenden Gastgeberinnen waren bitter enttäuscht. Auf der anderen Seite des Netzes war der Jubel beim Düdingen-Team riesig.

"Ich habe gestaunt, als ich die Satzergebnisse im Liveticker gesehen habe", sagte DSC-Zuspielerin Mareen Apitz. "Einige aus unserer Mannschaft wären gern nach Israel geflogen. Aber jetzt fahren wir in die Schweiz - und das ist gut so." Im CEV-Cup-Achtelfinale müssen Apitz & Co. zuerst in Düdingen antreten (23. bis 25. Januar), das zweite Spiel steigt am 7. Februar (19 Uhr) in der Margon Arena.

In die Runde der letzten 16 Teams sind auch der Schweriner SC und Allianz Stuttgart eingezogen.


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