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Morddrohung gegen Dresdner Profi-Sportlerin

Unfassbar, welche Ängste drei Spielerinnen der #dscvolleyballdamen wegen #Stalking und sogar einer #Morddrohung ausstehen mussten. #vbl

Von Tina Hofmann

Mareike Hindriksen (li.) und Laura Dijkema wurden Opfer von Stalkern.
Mareike Hindriksen (li.) und Laura Dijkema wurden Opfer von Stalkern.

Dresden - Die Scheinwerfer sind Woche für Woche auf sie gerichtet, auch wenn sie nicht so hell erstrahlen wie im Fußball. Und dennoch reicht die Öffentlichkeit im Volleyball offenbar dafür, dass Spielerinnen sich zwischenzeitlich nicht mehr sicher fühlen können.

Denn wie erst jetzt ans Licht kam, erhielt Jennifer Cross (24) in der vergangenen Saison eine Morddrohung. Nach einer Niederlage in der heimischen Margon Arena traute die Kanadierin in Diensten des Dresdner SC ihren Augen nicht.

"Ich war noch im VIP-Raum, als ich auf meinem Handy eine Nachricht von einem mir unbekannten Nutzer erhielt. Es war ein Fan, der schrieb: Wenn du Dresden nicht bis Ende der Woche verlässt, bringe ich dich um." Die hübsche Blonde ging zu Geschäftsführerin Sandra Zimmermann (30), zeigte ihr die Nachricht, sie verständigte die Polizei, wie das Volleyball Magazin in seiner Januar-Ausgabe berichtet.

Der Verein stellte Anzeige gegen Unbekannt, der Verfasser der Nachricht wurde ermittelt, jedoch nicht belangt. Der DSC war jedoch in höchster Alarmbereitschaft, denn Cross war in der vergangenen Saison nicht die einzige Spielerin, die belästigt und bedroht wurde. So hatten die beiden Zuspielerinnen Laura Dijkema (26) und Mareike Hindriksen (29) zwei unterschiedliche Stalker.

Jennifer Cross bekam eine Morddrohung auf ihr Telefon.
Jennifer Cross bekam eine Morddrohung auf ihr Telefon.

Bei Hindriksen begann alles im Dezember 2015, als der vermeintliche Fan sie nach einem Spiel ansprach. Es folgten Nachrichten auf Facebook, als sie ihn dort blockierte, per Mail. Auch Blumen und Geschenke kamen an.

Der Mann reiste ihr sogar zu den Spielen hinterher, tauchte auch auswärts plötzlich in den Hallen auf und stand vor ihr. "Ich kann das nicht nachvollziehen und hoffe, dass derjenige irgendwann das Interesse verliert", sagt sie.

Im Sommer wechselte Hindriksen nach Tschechien zu Agel Prostejov und bekam weiter Blumen und Geschenke. Angst hat sie mittlerweile keine mehr. Auch Laura Dijkema wird wohl froh sein, inzwischen in Novara/Italien zu spielen.

Denn eines Abends lauerte ihr ein Verrückter nach dem Training in der Margon Arena auf dem Parkplatz auf. Er sprang plötzlich aus dem Gebüsch, erklärte ihr seine Liebe und gab ihr ein Geschenk. Zum Glück war Dijkema aber in Begleitung einiger Spielerinnen und Fitness-Coach Mirco Theurer, der den Mann zur Vernunft brachte und von der Zuspielerin fern hielt.

Cross (li.) und ist auf dem Feld eine echte Stimmungskanone. Laura Dijkema (Mitte) und Maeike Hindriksen (2.v.re.) im Gespräch mit ihrem Ex-Trainer Alex Waibl.
Cross (li.) und ist auf dem Feld eine echte Stimmungskanone. Laura Dijkema (Mitte) und Maeike Hindriksen (2.v.re.) im Gespräch mit ihrem Ex-Trainer Alex Waibl.

Dennoch jagte die Aktion allen Beteiligten einen solchen Schreck ein, dass Dijkema eine Weile nach Hause begleitet wurde, ein anderes Auto ohne Werbe-Beklebung des DSC bekam und sich melden musste, wenn sie zu Hause angekommen war.

Von anderen Vereinen in der Volleyball Bundesliga sind derzeit solche Fälle nicht bekannt - oder es wird nicht darüber gesprochen. Klar ist aber auch, dass der DSC in Deutschland ein Vorreiter in Sachen Öffentlichkeitsarbeit ist. Zudem haben einige Spielerinnen natürlich auch erkannt, dass sich über die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien die Bekanntheit, und damit vielleicht auch der Marktwert, steigern lassen.

Allerdings ist das Thema Stalking längst kein sportspezifisches, viele Menschen leiden unter der krankhaften Verfolgung und Belästigung.

Die Frauen wollen sich davon nicht entmutigen lassen. "Ich war immer eine Spielerin, die auf die Fans zugeht und den Kontakt sucht. Fannähe ist und bleibt ganz wichtig. Davon leben wir und unser Sport", weiß sie. Und dennoch wird sie dankbar sein, wenn der Mann, der sie belästigt, endlich versteht, dass es ganz klare Grenzen gibt.

In dieser Saison ist beim Dresdner SC bislang nichts passiert und das wird auch hoffentlich so bleiben. Denn Woche für Woche jubeln den Spielerinnen an die 3000 Zuschauer zu, da wollen ihre Ikonen natürlich ohne Angst und mulmiges Gefühl auf dem Feld stehen.

Fotos: Lutz Hentschel

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