Dresdner SC geht in Wiesbaden unter

Wiesbaden - Was war das denn? Im vorletzten Spiel der Bundesliga-Hauptrunde ist der DSC beim VC Wiesbaden baden gegangen und kassierte eine völlig verdiente 0:3-Klatsche.

Sasa Planinsec.
Sasa Planinsec.  © Lutz Hentschel

Begonnen hatten die Dresdnerinnen, als wöllten sie die Welt einreißen. Nach schönen Angriffen und einem Blockpunkt führten sie vor 1632 Zuschauern 5:1.

Doch plötzlich folgten unsaubere Aktionen, ein Aufschlag ins Aus - 5:5. Zudem ging Kapitän Katharina Schwabe nach einem Zusammenstoß zu Boden.

Bis zum 15:15 war die Partie noch ausgeglichen. Als DSC-Libera Amanda Benson aber zwei Annahmefehler unterliefen, gewannen die Gastgeberinnen Oberwasser. Die Gäste verloren den ersten Satz 20:25.

Alex Waibl hatte im Vorfeld der Partie betont, dass seinen Schützlingen nach dem intensiven Training der vergangenen Tage etwas die Frische fehlen könnte. Aber nicht alle Fehler und Missverständnisse der Dresdnerinnen ließen sich damit erklären. Der zweite Akt begann so, wie der erste endete. Es lief nicht viel zusammen - 4:9. Als der DSC dann aber einen 14:16-Rückstand in einen 19:17-Vorteil drehte, schien Besserung in Sicht. Doch die Hoffnung endete jäh - 22:25.

Im dritten Durchgang (18:25) liefen die Gäste fast durchweg einem Rückstand hinterher. Wiesbaden um seine 2,01 m lange Topscorerin Jennifer Hamson (17 Zähler) sackte problemlos die Punkte ein.

Beste Dresdnerinnen waren die beiden Mittelblockerinnen Sasa Planinsec (12) und Ivana Mrdak (9). Letztere wurde als wertvollste DSC-Spielerin ausgezeichnet.

Der Angriff von Dresdens Piia Korhonen (M.) wird hier von Jennifer Hamson (r.) und Selma Hetmann abgeblockt.
Der Angriff von Dresdens Piia Korhonen (M.) wird hier von Jennifer Hamson (r.) und Selma Hetmann abgeblockt.  © Jan Hübner

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