3:0! Aber DSC-Schwabe war nicht ganz zufrieden

Katharina Schwabe blockt den Angriff von Vilsbiburgs Courtney R. Felinski ab.
Katharina Schwabe blockt den Angriff von Vilsbiburgs Courtney R. Felinski ab.  © Lutz Hentschel

Dresden - Katharina Schwabe war trotz des erlösenden 3:0 (26:24, 25:18, 28:26)-Heimsieges ihres DSC über die Roten Raben Vilsbiburg nach zuvor vier Niederlagen in Champions League und Bundesliga hin- und hergerissen.

„Ich freue mich natürlich über den Sieg, aber ich bin nicht ganz zufrieden wegen unserer Leistung“, sagte der Kapitän. Und legte den Finger auf die Wunde. „Wir waren im ersten Satz unsicher, fest und nervös.

Da hat jeder darüber nachgedacht: Was passiert, wenn wir wieder verlieren?“ Erst mit den Einwechslungen von Lucie Smutna, Amber Rolfzen und Schwabe kam der Meister noch auf die Beine und drehte in der Schlussphase einen 16:21-Rückstand zum 26:24.

Den zweiten Durchgang gestalteten die Gastgeberinnen vor 3000 Zuschauern in der Margon Arena ganz überlegen. Um am Ende des dritten Aktes (22:23, 24:25) doch noch mal zu zittern. „Da machen wir alle wie im ersten Satz dumme Fehler. Ich hatte schon befürchtet, dass es wieder ein Fünf-Satz-Spiel werden könnte“, gestand „Schwabi“. Nicht nur die Angreiferin hatte die 2:3-Niederlagen gegen Potsdam und Schwerin im Hinterkopf.

„Wir wollten aber unbedingt gewinnen. Der 3:0-Sieg war wichtig für uns“, sagte Libera Valerie Courtois, die als wertvollste Spielerin ausgezeichnet wurde.

Am kommenden Wochenende muss der DSC doppelt in Berlin ran - beim VC Olympia und beim Köpenicker SC. „Da müssen die nächsten beiden Siege her“, weiß Kapitän Katharina Schwabe.

Als wertvollste Spielerinnen wurden Valerie Courtois (M.) und Vilsbiburgs Ruth Keao A. Burdine ausgezeichnet.
Als wertvollste Spielerinnen wurden Valerie Courtois (M.) und Vilsbiburgs Ruth Keao A. Burdine ausgezeichnet.  © Lutz Hentschel

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