Lena Stigrot neu beim Dresdner SC: "Ich bringe viel Energie mit"

Dresden - Es sind Lena-Tage beim DSC. Erst war Zuspielerin Möllers (28) zum Kurzbesuch in Dresden und durfte sich eigenhändig ihr neues Trikot bedrucken. Jetzt schaute mit Angreiferin Stigrot ein weiterer Neuzugang kurz vorbei. Die 23-Jährige freute sich über ihre schöne neue Wohnung und verkostete schon mal ein leckeres Stück Eierschecke.

Ein Stück Eierschecke passt immer. Das sah auch Lena Stigrot so.
Ein Stück Eierschecke passt immer. Das sah auch Lena Stigrot so.  © Lutz Hentschel

Bei Kaffee und Kuchen wurde Chefcoach Alex Waibl ein Problem(chen) bewusst: "Zwei Lenas auf dem Feld, da muss ich mir etwas einfallen lassen." Stigrot konnte ihm jedoch nicht helfen: "Ich habe keinen Spitznamen. Lena ist schon kurz und knapp."

Nicht kurz und knapp, sondern beachtliche neun Jahre spielte die Angreiferin seit ihrer Jugend bei den Roten Raben Vilsbiburg. Jetzt allerdings war die Zeit reif für eine Veränderung, den nächsten Schritt.

"Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Der DSC ist eine der tollsten Adressen in Deutschland. Auch international ist er seit Jahren erfolgreich.

Ein wichtiger Punkt war für mich Mareen Apitz auf der Zuspielposition. Ich bin ein Fan von ihr." Während die gebürtige Lenggrieserin bei den Roten Raben Kapitän und Identifikationsfigur war, muss sie sich ihre Stellung in Dresden erst erarbeiten.

Lena sieht das aber ganz locker: "Ich werde erst mal zurückhaltend sein, sehen, wie die Hierarchien sind. Ich bin ein umgänglicher Mensch, werde meine Rolle im Team finden. Jedenfalls bringe ich viel Energie mit, bin ehrgeizig."

Einbringen kann Stigrot diese Energie beim DSC aber voraussichtlich erst ab Ende Oktober. Denn nachdem sie in der Nations League in 12 von 15 Partien zum Einsatz kam, rechnet sich die Nationalspielerin "gute Chancen" auf die WM in Japan (30.9. bis 21.10.) aus.

Die Ex-Vilsbiburgerin Lena Stigrot bei ihrem Kurzbesuch in Dresden vor der Frauenkirche. Viel Zeit für Sightseeing war allerdings nicht.
Die Ex-Vilsbiburgerin Lena Stigrot bei ihrem Kurzbesuch in Dresden vor der Frauenkirche. Viel Zeit für Sightseeing war allerdings nicht.  © Lutz Hentschel

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