Dresdner SC endlich raus aus dem Tief: "Sind wieder da!"

Dresden - "Ich hatte doch versprochen, dass wir gegen Stuttgart auf alle Fälle einen Satz gewinnen", sagte Mareen von Römer nach dem letzten Hauptrunden-Heimspiel ihres DSC. Am Ende waren es sogar zwei Sätze.

DSC-Kapitän Katharina Schwabe bei einem Schmetterball gegen Stuttgarts Pia Kästner.
DSC-Kapitän Katharina Schwabe bei einem Schmetterball gegen Stuttgarts Pia Kästner.  © Lutz Hentschel

Trotzdem war die Zuspielerin enttäuscht. Schließlich hatten die Dresdnerinnen gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer 2:1 geführt, nach 120 heiß umkämpften Minuten aber den Sieg verpasst und mit 2:3 verloren (TAG24 berichtete) 14:16 hieß es im Tiebreak.

"Ich hatte das Gefühl, wir waren nah dran. Im vierten Satz haben bei uns dann allerdings ein paar Kleinigkeiten nicht gestimmt. Da haben wir nachgelassen. Im Tiebreak sind wir nach einem klaren Rückstand wieder zurückgekommen, doch es hat nicht ganz gereicht. Schade. Trotzdem, die Tendenz stimmt bei uns", analysierte Mareen.

Damit lag sie auf einer Linie mit Kapitän Katharina Schwabe.

"Wir haben ein geiles Spiel gemacht, aber verloren. Unser Auftritt ist aber ein Zeichen an die Konkurrenz, dass wir rechtzeitig vor den Play-offs wieder da sind. Genau zum richtigen Zeitpunkt", zeigte sich die Angreiferin wie schon zuvor im Fünf-Satz-Krimi emotional und kämpferisch.

DSC-Coach Alex Waibl war trotz der Niederlage zufrieden mit seine Girls.
DSC-Coach Alex Waibl war trotz der Niederlage zufrieden mit seine Girls.  © Lutz Hentschel

Chefcoach Alex Waibl formulierte es so: "Wir sind raus aus dem Tief. Wir haben in den vergangenen Wochen riesige Schritte vorwärts gemacht. Ich würde in den Play-offs gern noch mal gegen diesen Gegner spielen."

Waibl weiß jedoch auch: "Dazu müssen wir erst mal das Viertelfinale überstehen."

Übrigens: In die Röhre guckten am Donnerstagabend die Volleyball-Fans bei Sport1.

Als das heiße Duell in Dresden in den entscheidenden Tiebreak ging, schaltete der Sender um und zeigte Darts. Peinlich. Und das nicht zum ersten Mal.

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