Dresdner SC macht's im Spitzenspiel ganz deutlich

Sasa Planinsec (rechts) schmettert mit voller Wucht. Katharina Schwabe links schaut erstaunt zu.
Sasa Planinsec (rechts) schmettert mit voller Wucht. Katharina Schwabe links schaut erstaunt zu.  © Lutz Hentschel

Dresden - Die DSC-Volleyballerinnen haben das Bundesliga-Spitzenspiel gegen den VC Wiesbaden vor 2903 begeisterten Zuschauern deutlich mit 3:0 (25:20, 25:17, 27:25) für sich entschieden. Der Sieg wird die ohnehin schon große Vorfreude aufs Pokalfinale weiter anheizen. In dem stehen sich beide Mannschaften am 4. März in Mannheim gegenüber.

Kapitän Katharina Schwabe gab mit ihrem Angriff zum 1:0 sofort die Richtung vor. Die Gastgeberinnen machten Druck, agierten resolut - 8:5. Einzige Schwächephase im ersten Satz: Nach dem 12:9 kamen die Gäste zu vier Punkten in Folge - auch, weil der DSC zwei Fehler machte.

Chefcoach Alex Waibl reagierte, nahm beim 12:13 eine Auszeit und brachte seine Schützlinge wieder in die Spur. Mit einem Block zum 16:13 ging es in die zweite technische Auszeit. In der Schlussphase wurde es noch deutlich. Ivana Mrdak servierte einen Knallbonbon zum 25:20.

Große Freude bei den DSC-Schmetterlingen Myrthe Schoot, Eva Hodanova und Katharina Schwabe (v.l.n.r.).
Große Freude bei den DSC-Schmetterlingen Myrthe Schoot, Eva Hodanova und Katharina Schwabe (v.l.n.r.).  © Lutz Hentschel

Noch deutlicher wurde es mit Beginn des zweiten Durchgangs.

Der Tabellenführer schlug super auf, griff vehement an. Die Gäste kamen kaum zum Luftholen. Schon Mitte des Satzes hatten die Waibl-Schützlinge zehn Zähler Vorsprung - 13:3.

Doch danach ließ die Konzentration beim DSC merklich nach, das Polster schmolz zwischenzeitlich auf fünf Punkte. Am Ende war es wieder Ivana Mrdak, die den Big Point zum 25:17 machte.

Eine enge Kiste wurde der dritte Akt. Zweimal führten die Gäste kurzzeitig. Auf der anderen Seite konnte der DSC bis zum 18:16 nie mehr als zwei Punkte Vorsprung herausholen.

Nach dem 22:21 hielt es keinen Fan mehr auf seinem Sitzplatz. Katharina Schwabe war es schließlich, die in der heißen Schlussphase mit dem vierten Matchball den Sack zum 27:25 und damit zum 3:0-Heimsieg zuband.

Ivana Mrdak wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. Piia Korhonen glänzte mit 23 Punkten erneut als Topscorerin.

Fazit von Chefcoach Waibl: "Ich bin froh, dass wir nicht in den vierten Satz mussten. Wir haben heute 3:0 gewonnen. Wir wissen aber auch, dass das Pokalfinale ein ganz anderes Spiel wird."


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