Über Umwege zum DSC: Barbara Wezorke zurück in Dresden

Volleyballerin Barbara Wezorke am Canaletto-Blick. "Mit 16 von der Familie und den Freunden weg und ins Internat nach Dresden zu wechseln, war schon auch schwierig. Dresden ist eine wunderschöne Stadt und ich bin jetzt wieder hier."
Volleyballerin Barbara Wezorke am Canaletto-Blick. "Mit 16 von der Familie und den Freunden weg und ins Internat nach Dresden zu wechseln, war schon auch schwierig. Dresden ist eine wunderschöne Stadt und ich bin jetzt wieder hier."  © Matthias Rietschel

Dresden - Barbara Wezorke ist zurück in Dresden. Die gebürtige Rüsselsheimerin lief von 2009 bis 2011 für die Talenteschmiede VC Olympia Dresden auf.

"Hier habe ich das Volleyballspielen gelernt. Der VCO war die richtige Entscheidung für mich", sagt die heute 24-Jährige. "Nach diesen beiden Jahren hatte ich aber noch nicht das Niveau für den DSC", erklärt die Mittelblockerin, die anschließend das Trikot des VC Wiesbaden, von Kanti Schaffhausen (Schweiz), Brasilia Volei (Brasilien) und der Roten Raben Vilsbiburg trug.

Barbara ist gereift, hat viele Erfahrungen gesammelt und wurde in diesem Sommer erstmals in die Nationalmannschaft berufen (6 Einsätze).

Ob sie den Sprung in den Kader für die EM vom 22. September bis 1. Oktober in Aserbaidschan und Georgien schafft, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Dass sie 2017/18 für den DSC spielen wird, ist dagegen perfekt.

"Ich freue mich riesig. Das ist eine große Wertschätzung für mich", erzählte Barbara gestern, als sie bei ihrer Stippvisite in Dresden "auf Spurensuche" durch die Neustadt schlenderte.

2013 ließ sich Barbara Wezorke bei einem Besuch in Dresden ihr einziges Tattoo stechen - einen Jesusfisch auf dem rechten Fuß. "Das ist für mich ein Bekenntnis. Mein Glaube bestimmt auch meine Schritte. Ich identifiziere mich sehr mit christlichen Gedanke
2013 ließ sich Barbara Wezorke bei einem Besuch in Dresden ihr einziges Tattoo stechen - einen Jesusfisch auf dem rechten Fuß. "Das ist für mich ein Bekenntnis. Mein Glaube bestimmt auch meine Schritte. Ich identifiziere mich sehr mit christlichen Gedanke  © Matthias Rietschel
"Meine Liebe zur Neustadt ist geblieben", sagt Barbara bei ihrem Spaziergang. "Ich war in den vergangenen Jahren immer mal zu Besuch in Dresden und jedes Mal hier.
"Meine Liebe zur Neustadt ist geblieben", sagt Barbara bei ihrem Spaziergang. "Ich war in den vergangenen Jahren immer mal zu Besuch in Dresden und jedes Mal hier.  © Matthias Rietschel
Die ruhige Kunsthofpassage mit den kleinen Läden, den Cafés, dem Kopfsteinpflaster" ist einer von Barbaras Lieblingsorten in Elbflorenz.
Die ruhige Kunsthofpassage mit den kleinen Läden, den Cafés, dem Kopfsteinpflaster" ist einer von Barbaras Lieblingsorten in Elbflorenz.  © Matthias Rietschel

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