Dresdner SC: Super gekämpft, geführt und doch verloren

Dresden - Toll gefightet, nach Sätzen 2:1 geführt. Aber am Ende musste sich ein leidenschaftlich kämpfender DSC dem Bundesliga-Spitzenreiter Allianz Stuttgart mit 2:3 geschlagen geben.

Die 18-jährige Camilla Weitzel wurde gestern ins kalte Wasser geschmissen. Aber gegen Stuttgart fehlte der Mittelblockerin nicht nur wie hier die Höhe am Netz.
Die 18-jährige Camilla Weitzel wurde gestern ins kalte Wasser geschmissen. Aber gegen Stuttgart fehlte der Mittelblockerin nicht nur wie hier die Höhe am Netz.  © Lutz Hentschel

Jugend voran hieß die Devise bei den Gastgeberinnen, auch durch die verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Probleme im Angriff. So rückte Rica Maase (19) in die Startformation, zudem Mittelblockerin Camilla Weitzel (18).

Der DSC begann mit viel Druck, zwang die Gäste zu Fehlern - 7:5. Aber der ungeschlagene Tabellenführer Stuttgart fing sich.

Krystal Rivers schlug im Angriff zu, zudem kochte der ausgebuffte Block mehrfach Maase ab - 7:12. Chefcoach Alex Waibl reagierte, brachte Lena Stigrot. Der DSC startete eine furiose Aufholjagd, drehte den Spieß sogar zum 21:20 um. Aber es reichte nicht. Allianz schlug zurück. Einen Satzball wehrte das Waibl-Team noch ab, dann hieß es 23:25.

Im zweiten Akt kochte die Margon-Hölle über, 2950 Zuschauer waren begeistert. 8:7 führten ihre Lieblinge zur ersten, 16:10 zur zweiten technischen Auszeit. Maria Segura band den Satz mit einem Angriff zum 25:18 zu.

DSC-Coach Alex Waibl war nicht nur stolz auf seine punktbeste Spielerin Ivana Mrdak am gestrigen Abend.
DSC-Coach Alex Waibl war nicht nur stolz auf seine punktbeste Spielerin Ivana Mrdak am gestrigen Abend.  © Lutz Hentschel

Mit viel Leidenschaft und Energie machten Katharina Schwabe & Co. auch im dritten Durchgang weiter, der Favorit war beeindruckt - 12:6.

Schwabe, Segura & Co. brannten ein unglaubliches Feuerwerk ab (23:14). Ivana Mrdak, mit 20 Punkten die Topscorerin, sorgte für das 25:17, die 2:1-Satzführung.

Im vierten Akt liefen die Dresdnerinnen dann fast durchweg einem Rückstand hinterher - 18:25. Und so musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Hier wurde es nach einem 2:8-Rückstand noch mal megaspannend. Vier Matchbälle der Gäste wehrten die DSC-Girls noch ab, dann hieß es 14:16. Von den Rängen gab es trotzdem viel Applaus.

Erstes Fazit von Alex Waibl: "Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden, enttäuscht bin ich aber vom Ergebnis. Am Ende hat Stuttgart über seine überragende Diagonalspielerin Krystal Rivers gewonnen, die 30 Punkte gemacht hat."

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