Dresdner SC entscheidet Tiebreak-Krimi für sich

Aachen - Die DSC-Schmetterlinge haben den Volleyball-Krimi von Aachen gewonnen. Nach einem 0:1-Rückstand und einer 2:1-Führung hieß es am Ende nach 118 Minuten 3:2. Wie eng das Duell lange war, zeigen auch die Satzergebnisse - 22:25, 28:26, 25:23, 23:25, 15:8. Ja, lediglich der Tiebreak war deutlich.

Schöner DSC-Angriff: Camilla Weitzel schmettert den Ball an Aachens Lynn Blenckers vorbei ins gegnerische Feld.
Schöner DSC-Angriff: Camilla Weitzel schmettert den Ball an Aachens Lynn Blenckers vorbei ins gegnerische Feld.  © Wolfgang Birkenstock

Drei Tage nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg im europäischen Challenge Cup gegen Stiinta Bacau hatte der DSC in der Bundesliga bei den Ladies in Black zu Beginn große Probleme.

Aachen machte vor 1344 lautstarken Zuschauern Druck, ballerte mit viel Freude. Die Gäste fanden gegen die Angriffe des Kontrahenten kaum Mittel und lagen durchweg hinten.

Das war auch im zweiten Durchgang lange so. Chefcoach Alex Waibl reagierte, brachte Lena Stigrot. Mit dem 15:15 gelang erstmals der Ausgleich, doch der nächste Rückschlag folgte - 21:23.

Aber im Endspurt drehten Stigrot & Co. den Spieß um. Kadie Rolfzen brachte den vierten Satzball zum 28:26 durch.

Im dritten Akt legten die Dresdnerinnen nach und sorgten für die 2:1-Satzführung. Der vierte Durchgang war abermals eine enge Kiste. Den 21:23-Rückstand glich der DSC zum 23:23 aus, fabrizierte anschließend aber zwei Fehler - 23:25. Nun musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.

In dem zeigten sich die Waibl-Schützlinge nach dem 5:5 furios. Mit einem 8:7-Vorsprung gingen sie in den Seitenwechsel und ließen danach (fast) nichts mehr zu. Mit einem Block zum 15:8 machten sie den Sieg perfekt. Lena Stigrot wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.

Lena Stigrot.
Lena Stigrot.  © Lutz Hentschel

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